Nach Trennung von Rico Schmitt

OFC-Kommentar: Konsequenter Schritt

Offenbach - Das neue Kickers-Präsidium ist nicht einmal zwei Monate im Amt, und hat mehr Personalentscheidungen getroffen als die Vorgängercrew um Claus Lauprecht in zwei Jahren. Dabei scheut man auch nicht vor unpopulären Maßnahmen zurück. Von Jochen Koch

Rico Schmitt ist bei einem Großteil der OFC-Anhänger sehr beliebt. Auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Aber Fakt ist auch, dass die Kickers zu 99 Prozent eine vierte Saison in der 4. Liga spielen müssen. Und dafür hat das neue Präsidium andere, vermeintlich bessere Pläne, als Rico Schmitt sie den Verantwortlichen in den Strategiegesprächen aufzeigen konnte.

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Wahrscheinlich besitzen Helmut Spahn und sein Team den nötigen finanziellen Hintergrund, um die Vorstellungen schon in der Rückrunde der Saison 2015/16 voranzutreiben. Mit dem neuen Trainer. Es ist nur konsequent, dass der neue Mann schon jetzt den Kader in Training und Spiel begutachten und bewerten kann, um dann im April, Mai, Juni die Weichen für die neue Saison zu stellen. Für Kickers Offenbach muss weiterhin der sportliche Erfolg, der Aufstieg das primäre Ziel sein. Doch das wird in der neuen Saison nur mit größter Kraftanstrengung zu erreichen sein. Zur Zeit stehen auf den Abstiegsplätzen der 3. Liga die U23 des VfB Stuttgart und die Stuttgarter Kickers, die das schon hohe Niveau der Regionalliga Südwest in der kommenden Saison nochmals anheben würden. Nur mit einer forcierten Jugendarbeit und Spielern aus der Region hat Kickers Offenbach dann kaum eine Perspektive für einen Aufstiegsplatz.

Die schönsten Momente mit Rico Schmitt: Bilder

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