Kickers Offenbach

OFC und Daghfous einigen sich nach Kündigung und Klage

Nejmeddin Daghfous hat sich mit Kickers Offenbach geeinigt
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Nejmeddin Daghfous hat sich mit Kickers Offenbach geeinigt

Kickers Offenbach und Nejmeddin Daghfous beenden ihre Zusammenarbeit zum 28. Februar 2020. Der OFC hatte dem Mittelfeldspieler fristlos gekündigt.

Offenbach – Der Fall Nejmeddin Daghfous ist endgültig abgeschlossen. Die Offenbacher Kickers haben sich mit dem Mittelfeldspieler (34) wie berichtet auf einen Vergleich geeinigt. Der Fußball-Regionalligist hatte dem Ex-Profi im Februar 2020 nach einem Trainingsvorfall mit Luigi Campagna fristlos gekündigt. Daghfous war nach der Niederlage vor dem Arbeitsgericht Offenbach in Berufung gegangen und hatte dann vor dem Landesarbeitsgericht Frankfurt einen Teilerfolg erzielt.

Einvernehmliche Trennung von Daghfous und OFC

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Kündigung des OFC nicht aufrecht erhalten bleibt, stattdessen trennen sich beide Seiten einvernehmlich zum 28. Februar 2020. Daghfous habe sich, so teilte der Verein mit, beim damaligen Trainerteam Angelo Barletta/Dennis Bochow, Geschäftsführer Thomas Sobotzik sowie Campagna, dem er nach einem Streit und folgenden Handgreiflichkeiten die Nase gebrochen hatte, entschuldigt. Der 34-Jährige, seither vereinslos, kann nun, nach Beendigung des Rechtsstreits, wieder seinem Beruf als Fußballer nachgehen. Im Herbst war daher ein Engagement beim Ligarivale FC Gießen gescheitert.

Die Kickers bereiten sich derweil aufs nächste Punktspiel am Samstag (14 Uhr) beim FC Homburg vor, dessen für Dienstag geplante Nachholpartie gegen den SC Freiburg II allerdings ausgefallen war. Bis auf Abu Bakarr Kargbo (Reha nach Kreuzbandriss) trainierten gestern alle Spieler. (Jörg Moll)

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