Vielen 3.-Liga-Vereinen droht das Aus

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Wie lange wird noch gejubelt? Für viele Vereine der dritten Liga könnte es wirtschaftlich eng werden.

Erfurt (ale) - Zukunft und Situation der Liga hieß das Thema beim Treffen der Dritt-Liga-Vereine gestern in Erfurt. Rot-Weiß-Erfurt-Präsident Rolf Rombach hatte dazu eingeladen.

Die Botschaft ist hart: Die Mehrzahl der Clubs ist wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Das stellten die 27 Präsidenten, Manager und Geschäftsführer aus 14 Vereine (einige Clubs und der DFB waren nicht angereist) übereinstimmend fest. Verantwortlich dafür sei die „jetzige Konstellation auf der Basis der bestehenden, konservativen Finanzierungsmöglichkeiten und den gleichzeitigen Vorgaben, die die Vereine zu erfüllen haben“, schreibt der OFC in einer Pressemitteilung.

Die Vereine möchten daher ein grundsätzliches Umdenken auf vielen Ebenen anregen und sehen dringenden Handlungsbedarf, um ihr Überleben in der 3. Liga zu sichern. Aus diesem Grund haben sie beschlossen, eine Interessenvertretung zu gründen, die als Koordinationsstelle ihrer Interessen fungieren soll. Die Liga betreffende gemeinsame Themen sollen so gebündelt, mit dem Verband diskutiert und nach außen vertreten werden. Die Vorbereitungen sollen in den nächsten Wochen beginnen.

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