Ex-Vizepräsident Peter Roth in Verwaltungsrat

Simon soll Aufräumarbeit fortsetzen

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Soll Schatzmeister der Kickers werden: Daniel Simon

Offenbach - Zwei Ämter sollen beim Verein Kickers Offenbach neu besetzt werden. Bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend werden dafür ein ehemaliger Vizepräsident sowie ein renommierter Rechtsanwalt und Steuerprüfer kandidieren. Von Christian Düncher 

Kontinuität und Seriosität haben beim Verein Kickers Offenbach „weiter einen hohen Stellenwert“, betont Präsident Helmut Spahn. Und so überrascht es nicht, dass er sich bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend (19 Uhr) in der Mühlheimer Willy-Brandt-Halle mit einem nahezu unveränderten Team zur Wiederwahl stellt. Lediglich ein Kandidat ist neu: Daniel Simon. Der Rechtsanwalt und Steuerprüfer wird sich um das Amt des Schatzmeisters bewerben. Markus Weidner soll dafür auf den Posten eines Vizepräsidenten wechseln, der seit dem Rücktritt von Remo Kutz im August 2017 frei ist, und sich um Mitgliederorganisation und Controlling kümmern. Darüber hinaus sollen auch Michael Relic (Vizepräsident), Barbara Klein (Vizepräsidentin) und Sead Mehic (Technischer Direktor Sport) weiter der Vereinsführung angehören.

„Ziel ist es zum einen, Kontinuität zu schaffen und zum anderen, uns noch mehr zu professionalisieren“, betonte Spahn, der sich daher freut, dass sich in Daniel Simon ein absoluter Profi davon überzeugen ließ, für ein Amt bei den Kickers zu kandidieren. Der gebürtige Offenbacher (Jahrgang 1972) führt die in der Jacques-Offenbach-Straße ansässige Sozietät Simon & Partner bereits in dritter Generation und kennt sich auch im Vereinsrecht bestens aus. „Die Praxiserfahrung könnte dem OFC zugute kommen“, so Simon. Unter den Mandanten der Kanzlei seien „durchaus große, namhafte Vereine“, betonte er. Falls Simon gewählt wird, will er „möglichst viel Klarheit und Transparenz schaffen“ und die „Aufräumarbeit“, die Vorgänger Markus Weidner begonnen hat, fortsetzen.

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Simon reizt an der Aufgabe nicht nur die „Herausforderung fachlicher Art“, er hat auch einen Bezug zum Verein. „Wer in Offenbach geboren ist, bekommt das mit der Muttermilch mit. In meinem Freundeskreis, in der Kanzlei und in der Familie gibt es Kickers-Fans. Ich habe Lust darauf, diesem Kultverein meine Schaffenskraft zur Verfügung zu stellen.“ Zudem steht am Montag Peter Roth zur Wahl – für einen Sitz im Verwaltungsrat. Der Unternehmer ist im Verein bestens vernetzt, war unter anderem einst Vizepräsident, hatte sich aber aus familiären Gründen zurückgezogen.

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