Offenbacher Kickers

OFC: „Bomber“ Moritz Reinhard  beschenkt sich selbst

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Zweites Spiel, zweites Tor: Moritz Reinhard (Mitte) traf wieder mit einem Kopfball. Links Daghfous. 

Bei den Offenbacher Kickers nennen sie ihn nur „Bomber“. Klingt martialisch, ist aber lediglich ein nicht ganz ernst gemeinter Vergleich mit einem der besten Torjäger aller Zeiten: Gerd Müller, auch „Bomber der Nation“ genannt.

Freiburg – Die Rede ist von Moritz Reinhard. Der Angreifer kam in der Winterpause der Vorsaison von der SG Elters aus der Gruppenliga Fulda und traf drei Klassen höher in 13 Spielen prompt fünfmal. In der aktuellen Runde stehen für ihn nach zwei Partien bereits zwei Tore zu Buche. Nachdem er beim 2:0 gegen Ulm zur Führung getroffen hatte, gelang ihm das nun auch in Freiburg. Er hatte mal wieder goldrichtig gestanden und nach einem Freistoß eingeköpft.

OFC: Reinhard arbeitet viel für die Mannschaft

Reinhard ist kein Stürmer, der bloß vorne auf Chancen lauert, sondern einer, der auch viel für die Mannschaft arbeitet. „Es freut mich für Moritz, weil er unheimlich viel gelaufen ist“, sagte Trainer Daniel Steuernagel über den Angreifer, der sich mit dem Tor ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte. Zwei Tage zuvor war er 24 Jahre alt geworden.

Reinhard selbst wollte gar nicht viel zu seinem Tor sagen, sprach lieber über das Spiel: „Das Ergebnis kann man lassen, vom Spielerischen her müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Wir haben aber Mentalität gezeigt, das spricht für uns.“ Reinhard stand quasi stellvertretend für diese Mentalität. Obwohl er bereits in der ersten Hälfte etwas abbekommen hatte, hielt er durch, traf zum 1:0 und humpelte nach dem Spiel vom Platz. „Es ist nur etwas Muskuläres.“

OFC: Reinhard bekommt Spitznamen von Teammanager

Den Spitznamen „Bomber“ bekam er von Teammanager Bernd Winter, als er in einem seiner ersten Testspiele dreimal getroffen hatte. Vom „Rhönbomber“ war damals noch die Rede, in Anspielung auf Reinhards Heimat. Co-Trainer Max Lesser nannte ihn dann nur noch „Bomber“: „Ich glaube, einige unserer Zugänge wissen nicht, wo die Rhön liegt. Wobei: Spätestens seit unserem Berglauf vor dem Testspiel in Elters sollten sie es wissen.“ cd

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