Präsidentschaftskandidaten

Ruhl war schon beim Wahlausschuss

Offenbach (cd) - Alles läuft auf eine Kampfabstimmung hinaus: Bei der Jahreshauptversammlung der Offenbacher Kickers im Oktober werden die Mitglieder in der Präsidentenfrage aller Voraussicht nach die Wahl haben – zwischen Thomas Kalt und Dr. Frank Ruhl.

Dass Ruhl kandidiert, steht bereits seit Wochen fest. Ob sich auch Kalt zur Wahl stellt, ist noch offen. Der ehemalige Geschäftsführer der Kickers, der sein Amt vergangene Woche aufgrund von Differenzen mit Ruhl zur Verfügung gestellt hatte, will noch Pro und Kontra abwägen. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass er die Position Ruhl quasi kampflos überlässt.

Sechs Mitglieder im Wahlausschuss

Dem Wahlausschuss gehören sechs Mitglieder an: jeweils eines aus Verwaltungsrat und Ehrenrat, ein Vorsitzender einer Abteilung sowie drei gewählte. Bewerber werden ihm von unterschiedlichen Gremien des Klubs vorgeschlagen. „Das sollte nach Möglichkeit schon mit ein paar Tagen Vorlauf passieren, damit man alles bearbeiten kann“, sagt Schenk. Gewählt werden kann letztlich nur, wer vor Sitzungsbeginn vom Wahlausschuss als Kandidat vorgeschlagen wurde, wobei sich das nur auf die Präsidentschaftskandidaten bezieht, nicht auf mögliche Vizepräsidenten. „Sobald ein Präsident gewählt ist, ist er Versammlungsleiter und kann Kandidaten für die Wahl zum Vizepräsidenten vorschlagen“, erklärt Schenk.

Ruhl wurde dem Wahlausschuss bereits als Kandidat genannt, hat sich dem Gremium offenbar auch schon vorgestellt. Kalt muss sich erst noch äußern, ob er kandidieren will.

Wahlberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder der Offenbacher Kickers, und zwar unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Mitgliedschaft. „Wer aufgenommen wurde und wessen Unterlagen bearbeitet wurden, darf abstimmen“, so Schenk.

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