Schnitt wird noch nicht erreicht

OFC fehlen die Zuschauer

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Jubel vor leeren Rängen: Der OFC hat bei den Heimspielen nicht so viele Fans, wie er gern hätte.

Offenbach - Mit 5500 Zuschauern pro Heimspiel hat der OFC kalkuliert. Vor dem Heimspiel gegen Worms lag man knapp unter dem geplanten Schnitt. Doch am Samstag kamen nur noch 4411 Besucher. Der bislang schwächste Besuch in dieser Saison.

Die Offenbacher erreichen zwar in der Regionalliga Südwest zum fünftem Mal in sechs Jahren den Spitzenwert, weit vor Mannheim (4776), aber der deutschlandweit für die vierte Liga überragende Zuspruch reicht wahrscheinlich nicht, um die kalkulierten Kosten zu decken. Nur wenn die Kickers sportlich wieder Kontakt zum Aufstiegsplatz herstellen, kann man den notwendigen Zuschauerschnitt erreichen. Allerdings muss der OFC drei der nächsten vier Spiele auswärts absolvieren. Dreieinhalb Monate lang, bis zum ersten Heimspiel 2019 am 23. Februar gegen Ulm, hat man nur noch eine Heimspieleinnahme, am 3. Dezember gegen den Tabellenletzten Astoria Walldorf.

In der Vorsaison konnten die Kickers ihren Etat dank des teilweise eingeflossenen „Retterspiels“ gegen Bayern München sowie des Verkaufs eines elfprozentigen Anteils an der Profi-GmbH an die Sparda-Bank-Hessen ausgleichen.

Sondererlöse dieser Art fehlen in dieser Saison. Die Hoffnung, dass Präsident Helmut Spahn mit seinen Kontakten als FIFA-Sicherheitschef nach den Bayern wieder einen prominenten Club auf den Bieberer Berg lotsen könnte, sind mit Spahns Rücktritt vor einigen Wochen hinfällig.

Lesen Sie hier den Spielbericht zur Partie gegen Worms

Nun hofft man auf einen neuen Präsidenten, der sich auch finanziell einbringt. OFC-Geschäftsführer Christopher Fiori versucht derweil, mit Sonderaktionen wie vergünstigten Dauerkarten Zusatzeinnahmen zu generieren. „Wir kämpfen, wie immer in Offenbach“, kommentiert Fiori die finanzielle Situation. „Das war doch noch nie anders.“ (joko)

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