OFC-Torhüter gegen Saarbrücken dabei

Sebald und Endres sind fit

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Offenbach - Die Heimbilanzen der Offenbacher Kickers und des 1. FC Saarbrücken in der laufenden Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest sind nahezu identisch.

Auswärts enden die Gemeinsamkeiten zwischen dem OFC und den Saarländern, die am Sonntag (14 Uhr) erstmals mit dem bis Ende Januar in Offenbach tätigen Geschäftsführer David Fischer im Sparda-Bank-Hessen-Stadion zu Gast sind. Sechs Siege haben beide Klubs zu Hause geholt, dazu vier Unentschieden und keine Niederlage. Sogar die Tordifferenz ist fast gleich: 18:10 bei den Kickers, 19:10 bei den Saarländern. Es ist also die Auswärtsbilanz, die neben dem Neunpunkteabzug dafür verantwortlich ist, dass den FCS (39 Punkte) und den OFC (20) in der Tabelle zwölf Plätze trennen. Während die Kickers aus zehn Spielen auf fremden Plätzen nur sieben Zähler holten und damit in dieser Ligawertung nur auf Platz 15 stehen, stellt das Team von Trainer und Ex-Profi Dirk Lottner mit 17 Zählern die zweitbeste Mannschaft nach der SV Elversberg (21).

Überhaupt sind Spiele gegen den 1. FC Saarbrücken nicht immer spaßig. Die Allzeitheimbilanz des OFC gegen diesen Klub ist mit sieben Siegen, einem Unentschieden und sieben Niederlagen nur ausgeglichen. Seit 25. April 2015 (2:0 zu Hause) warten die Kickers in drei Punktspielen auf einen Erfolg gegen die Saarländer. Ein unangenehmer Gegner also, der zur Unzeit kommt? „Nein“, sagt Sportdirektor Sead Mehic: „Wir müssen an unsere eigenen Stärken glauben und alles dafür tun, um gegen Saarbrücken zu gewinnen.“ Dazu gehöre, die schwache Vorstellung beim 2:4 in Walldorf „abzuschütteln, die Fehler zu analysieren und abzustellen“.

Immerhin ein Szenario bleibt für die Offenbacher ausgeschlossen: Beim letzten Saarbrücker Gastspiel traf ein gewisser Matthew Taylor aus fast 40 Metern zum 1:0-Sieg. Der US-Amerikaner steht seit dieser Saison in Diensten der Kickers - und könnte am Sonntag für den zuletzt enttäuschenden Konstantinos Neofytos von Beginn an stürmen. Weil Robin Scheu wegen seiner zweiten Gelb-Rot-Sperre fehlt, wird Ihab Darwiche, in Walldorf nach seiner Einwechslung bester Offenbacher, wohl auf der rechten Außenbahn gebraucht.

Urgestein Daniel Endres: Seit 1995 ein Teil der Kickers

Wieder ins Training zurückgekehrt sind die Torhüter Daniel Endres und Alexander Sebald. Beide hatten in Walldorf kurzfristig wegen eines Magen-Darm-Infekts passen müssen und waren von A-Jugendtorwart Oliver Copik vertreten worden. „Wenn nichts Besonderes passiert, stehen sie uns am Sonntag beide wieder zur Verfügung“, sagt Mehic. (jm)

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