„Das war nicht nötig und unüberlegt“

Serkan Firat zeigt sich reumütig

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Serkan Firat

Offenbach - Es hat etwas gedauert, aber die Einsicht hat sich bei Serkan Firat durchgesetzt. „Das war eine dumme Aktion von mir“, gab der Außenangreifer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach zu, nachdem er am Wochenende seinen Frust verdaut hatte.

Gemeint war die fünfte Gelbe Karte, die Firat am Samstag in Mainz (3:1) kassiert und über die er sich danach so intensiv beim Unparteiischen beschwert hatte, dass er kurz vor dem Platzverweis stand. Die folgende Auswechslung hatte ihm ebenfalls nicht gepasst.

„Man konnte sehen, dass ich nicht froh war“, sagte der mit elf Treffern beste OFC-Torschütze, der laut Trainer Daniel Steuernagel in jedem Spiel den Unterschied ausmachen könne. „Es lag aber an mir. Ich wollte auf jeden Fall vermeiden, mit fünf Gelben Karten in die Winterpause zu gehen, habe dann aber übermotiviert gegrätscht. Das war nicht nötig und unüberlegt, daher der Frust. Aber wichtig ist, dass wir gewonnen haben und sich keiner verletzt hat.“ Dass er nun im ersten Spiel nach der Winterpause gegen Ulm gesperrt fehlt, sei zwar ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern: „Irgendwann wäre es eh passiert. Mit vier Gelben Karten hätte ich es bestimmt nicht durch die ganze Saison geschafft. Aus der Sache muss ich dennoch lernen.“ (cd)

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