„Kein Investor, ein strategischer Partner“

Sparda Bank steigt beim OFC als Gesellschafter ein

+
OFC-Präsident Helmut Spahn.

Offenbach - Mit einem neuen Gesellschafter wieder im professionellen Fußball etablieren: Dieses Ziel haben die Offenbacher Kickers und die Sparda Bank Hessen. Letztere erwarb nun Anteile an der Profi GmbH.

Bereits am 21. Februar hatte unsere Zeitung darüber berichtet, nun ist es offiziell: Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach und die Sparda Bank Hessen bauen ihre Partnerschaft aus. Wie der OFC heute mitteilte, erwarb sein langjähriger Partner im Rahmen einer Kapitalerhöhung bei der GmbH der Kickers einen neuen Geschäftsanteil. Die Sparda Bank ist somit nicht mehr nur Sponsor, sondern auch Gesellschafter der GmbH.

„Wir sind stolz und glücklich, dass uns die Sparda Bank auf unserem Weg begleitet und uns als Gesellschafter zukünftig noch stärker unterstützen kann. Die Sparda Bank ist kein Investor, sondern ein strategischer Partner, der uns in vielerlei Hinsicht helfen wird“, sagte Kickers-Präsident Helmut Spahn. Mit dem neuen Engagement werde die ohnehin schon gute Partnerschaft auf die engste Stufe gehoben, ergänzte OFC-Geschäftsführer Christopher Fiori.

„Wir freuen uns, den OFC gemeinsam mit der Sparda Bank weiterzuentwickeln und hoffentlich zeitnah wieder im professionellen Fußball etablieren zu können“, meinte Fiori. In welcher Höhe die Sparda Bank Anteile erworben hat, ist nicht bekannt. Beide Parteien vereinbarten darüber Stillschweigen - laut Vereinssatzung kann die GmbH aber zehn bis maximal 24,5 Prozent veräußern. „Wir verstehen dies als einen weiteren Baustein, um in Offenbach wieder Bundesligafußball zu ermöglichen“, bekräftigte Sparda-Bank-Vorstandschef Markus Müller die Ziele des unbefristeten Engagements. (dani)

Jahreshauptversammlung des OFC: Bilder

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare