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Serkan Firat: „Spiele gegen Ex-Verein sind immer besonders“

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Von: Jörg Moll

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Offenbach – Serkan Firat kennt das Gefühl nur zu gut, wenn es gegen Kickers Offenbach geht. „Das ist für Spieler des FC Bayern Alzenau immer ein Highlight“, sagt der Rechtsaußen des Fußball-Regionalligisten, der 2019 mit Alzenau sensationell in Offenbach gewann und bei den Kickers-Fans danach lange einen schweren Stand hatte.

Serkan Firat (links) trifft am Samstag in Alzenau auf seinen Ex-Verein.
Serkan Firat (links) trifft am Samstag in Alzenau auf seinen Ex-Verein. © Patrick Scheiber/imago-images

An diesem Samstag (14 Uhr) kehrt Firat mit dem OFC zu dem Verein zurück, für den er von Juli bis Dezember 2019 spielte. Weil Zuschauer nichdt dabei sein dürfen, schätzt er, „dass weniger Brisanz von außen reinkommt. Aber auf dem Platz wird es zur Sache gehen“. „Alzenau ist ein gallisches Dorf“, sagt Firat lächelnd: „Und Spiele gegen einen Ex-Verein sind immer besonders.“ Vor allem, weil in Alzenau noch immer eine Reihe Ex-Offenbacher spielen, zu denen Firat Kontakt pflegt. Marco Ferukoski etwa, Torwart Bilal Zabadne oder auch zu Aret Demir (früher SC 1960 Hanau). „Da gibt es schon in WhatsApp-Gruppen den einen oder anderen Spaß“, erzählt Firat grinsend, um dann schnell ernst zu werden: „Aber es geht auch darum zu fragen, ob alle wieder gesund sind nach dem Corona-Ausbruch. Denn Gesundheit ist das Wichtigste.“

Sportlich geht es für die Kickers darum, den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren. „Mit der richtigen Einstellung, Leidenschaft und Mentalität bin ich sehr optimistisch, dann ist es für jeden Klub schwer, gegen uns zu bestehen“, sagt der 26-Jährige, der längst wieder eine Konstante im Offenbacher Spiel geworden ist. In 27 Einsätzen in dieser Saison erzielte er fünf Tore, bereitete sieben weitere vor. „Er ist einer, auf den du dich immer verlassen kannst“, lobt OFC-Coach Sreto Ristic den gelernten Linksaußen, der seit Wochen auf der rechten Seite agiert - und sich längst mit der Rolle angefreundet hat. „Es macht Spaß, es lässt mir mehr Möglichkeiten, links oder rechts vorbeizugehen.“ In Alzenau will er das den ehemaligen Kollegen nur zu gerne zeigen.

Von Jörg Moll

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