Stadt räumt Kunstrasenplatz für die Kickers

Offenbach - „Die anderen fliegen in die Türkei, wir gehen türkisch essen.“ Anfang Januar hatte Ramon Bernd-roth die Tatsache, dass die Offenbacher Kickers aus finanziellen Gründen auf ein Trainingslager in wärmeren Gefilden verzichtet haben, mit Humor genommen.

Damals war es in Offenbach aber ohnehin mild. Inzwischen hat der Sportkoordinator der Kickers seine Aussage revidiert. „Das war gelogen“, gibt Berndroth nun zu und ergänzt schelmisch: „Wir waren nämlich nicht türkisch essen, sondern italienisch. “.

Kurzum: Man hat den Humor noch nicht verloren – obwohl sich das Wetter hierzulande zuletzt arg verschlechtert hat. Weil man das nicht ändern kann, versuchen die Kickers, das beste aus der Situation zu machen. „Trainer und Mannschaft haben sehr gut improvisiert“, lobt Berndroth. So wurde gestern Vormittag auf schneebedecktem Rasen trainiert, am Nachmittag dann auf Kunstrasen am Wiener Ring. „Die Stadt hat den Platz freundlicherweise extra für uns geräumt“, berichtet der Sportkoordinator. Selbst räumen darf der OFC nämlich nicht. Aus Garantiegründen.

Freikarte für das Duell mit dem OFC

Und wie sieht es bei Arminia Bielefeld aus, wo die Kickers am Freitag (19 Uhr) in die zweite Saisonhälfte starten sollen? Der Verein sucht Fans, die helfen, heute den Platz von Schnee zu befreien. Als Belohnung gibt es eine Freikarte für das Duell mit dem OFC. „Wir wollen am Freitag gegen Offenbach auf jeden Fall spielen“, teilte die Arminia mit. Das Stadion hat eine Rasenheizung – im Gegensatz zum „Böllenfalltor“ in Darmstadt. Ob dort am Sonntag (14 Uhr) gegen den Chemnitzer FC gespielt werden kann, ist fraglich.

Kickers starten mit Training

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cd

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