OFC testet Abwehrspieler Benjamin Barg

Offenbach - Innenverteidiger aus Wuppertal spielt heute vor / Möller: „Es gibt keinen Gewaltakt“ / Nur zehn Tage Pause für Heitmeier?

(cd) Zwei Tage hat Trainer Hans-Jürgen Boysen seinen Spielern nach der Rückkehr aus dem einwöchigen Trainingslager frei gegeben. Heute geht es nun bei den Offenbacher Kickers weiter mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte in der 3. Liga. Morgens steht eine Trainingseinheit auf dem Programm, am Abend das Testspiel in Bensheim gegen den Regionalligisten 1.FC Kaiserslautern II (18 Uhr), in dem die Kickers in Benjamin Barg vom Ligakonkurrenten Wuppertaler SV einen Kandidaten für die Innenverteidigung unter die Lupe nehmen werden. Der 24-Jährige (ehemals Sandhausen und Karlsruhe) kam diese Saison für den WSV in 17 von 20 Spielen zum Einsatz und stand ab dem 4. Spieltag jede Minute auf dem Platz.

„Wenn wir noch einen Spieler holen, muss das passen und uns einen entscheidenden Schub bringen“, stellte OFC-Sportmanager Andreas Möller klar. „Es wird keinen Gewaltakt geben.“ Zumal Innenverteidiger Mark Heitmeier nach seiner erneuten Leistenoperation nicht – wie zunächst vermutet – drei Wochen, sondern wohl wesentlich kürzer ausfallen wird. „Es war nur ein kleines Loch in der Leiste. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, ist er in zehn Tagen wieder voll dabei“, sagte Kickers-Physiotherapeut Dieter Schäfer. Die Spezialistin, die Heitmeier operiert hat, habe „fünf, sechs Einheiten Aufbautraining und danach drei Einheiten mit der Mannschaft empfohlen“, so Schäfer. Heitmeier habe bereits gestern mit der Reha begonnen.

Dennis Malura hat nach auskuriertem Kreuzbandanriss angekündigt „wieder angreifen“ zu wollen. Ob beim OFC oder einem anderen Verein, steht aber nicht fest. „Die Verantwortlichen der Kickers wussten, dass ich im Winter weg wollte. Aber bislang hat sich nichts ergeben“, erklärte der 24-jährige Außenverteidiger gegenüber „Reviersport“.

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