Benjamin Kirchhoff

Verteidiger muss Spiel gestalten

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Benjamin Kirchoff im Spiel gegen Elversberg

Offenbach - Eigentlich hätte es ein perfekter Einstand für Benjamin Kirchhoff sein können. Gleich in seinem ersten Spiel als OFC-Kapitän erzielte er ein wichtiges Tor und verhinderte gegen die SV Elversberg einen Fehlstart.

Aber restlos zufrieden war der 23-Jährige natürlich nicht. Denn dafür war die Leistung der Mannschaft zu schwach. „Ich hätte lieber gewonnen und kein Tor gemacht. Wir müssen uns steigern, damit wir unsere Ziele erreichen“, sagte er.

In der ersten Halbzeit durfte oder musste Kirchhoff eine völlig ungewohnte Rolle übernehmen: Der Innenverteidiger fungierte über weite Strecken als Spielgestalter. Oder er versuchte es zumindest, denn viele seiner langen Pässe segelten über Freund und Feind weg ins Aus. „In der ersten Hälfte waren wir viel zu nervös, haben zu viele lange Bälle gespielt und es dem Gegner zu leicht gemacht“, sagte er. Wesentlich erfolgreicher agierte der Kapitän im Spiel gegen den Ball. Zweimal verhinderte er den Rückstand, als er den Elversberger Koffi im letzten Moment noch vom Ball trennte.

Und in der 75. Minute gelang Kirchhoff dann der Ausgleich, als er den Ball aus kurzer Entfernung über der Linie drückte, was seiner Mannschaft zumindest einen Punkt brachte. „Ich stand einfach goldrichtig, da hätte aber auch jeder andere stehen können“, kommentierte er bescheiden.

OFC gegen Elversberg: Bilder zum Auftaktspiel

Die Pfiffe der Zuschauer hatte Kirchhoff natürlich auch registriert. „Damit müssen wir leben. Wir haben den Anspruch formuliert, dass wir aufsteigen wollen. Jetzt müssen wir die erste Halbzeit aufarbeiten und uns steigern, damit wir unsere Ziele erreichen“, sagte er. (joko/cd)

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