OFC

Welle der Solidarität für die Kickers

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Leere Tribünen auch bei Kickers Offenbach.

Die Offenbacher Kickers erhalten bei ihrer Geisterspielticket-Aktion internationale Hilfe. Unter anderem haben eine Anhängerin von Benfica Lissabon sowie ein Fan von Rapid Wien eine Karte gekauft, heißt es.

Offenbach – Aber auch aus den Reihen anderer deutscher Clubs gibt es Unterstützung für den Fußball-Regionalligisten. So hat „Nordkurve 12 Leverkusen“, die Dachorganisation der Anhänger des Erstligisten Bayer Leverkusen, 1901 Euro an den OFC überwiesen. Das entspricht dem Preis von zehn VIP-Geisterspieltickets. Zwischen den beiden Vereinen besteht eine langjährige Fanfreundschaft.

Aber auch Fans der Drittligisten KFC Uerdingen und TSV 1860 München beteiligten sich an der Aktion, mit der der OFC seinen infolge der Corona-Krise zu erwartenden Einnahmeverlust minimieren will. Wie die Kickers berichten, erhalten sie außerdem „große Unterstützung“ von ihren Partnern. So haben zwei Sponsoren jeweils Geisterspieltickets im Wert von 1000 Euro erworben, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Von einer „großen Welle der Solidarität“ ist darin die Rede. Diese zeigt sich auch in Zahlen. Bis Freitag waren mehr als 1500 Geisterspieltickets verkauft. Ziel ist eine „volle Hütte“, also ein leeres, aber dennoch ausverkauftes Sparda-Bank-Hessen-Stadion. Die Kickers-Heimspielstätte bietet theoretisch Platz für 20 500 Zuschauer. Geisterspieltickets gibt es zum Preis von fünf, zehn, 19,01 und 190,10 Euro auf www.ofc.de.  

cd

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