Großer Tag für Amborn und Stöppler

Bei 100-Kilometer-Lauf gut in Form

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Von Frauen umgeben: Uli Amborn (LG Offenbach) mit Branka Hajek (links, LAZ Kornwestheim) und der Siegerin Tanja Hooß (LTF Marpingen).

Hanau (kwr) - Bereits zum 25. Mal wurden die deutschen Meisterschaften im 100-km-Straßenlauf ausgetragen.

Zur Jubiläumsveranstaltung kehrten diese Titelkämpfe nach Hanau-Rodenbach zurück, wo vor 25 Jahren Organisationsleiter Harry Arndt neue Impulse für die Laufstrecken jenseits des Marathons legte und auch diesmal bei nahezu optimalen äußeren Bedingungen eine mustergültige Veranstaltung präsentierte. Deutscher Meister bei den Männern wurde Michael Sommer (Eichenkreuz Schwaikheim) in 7:12:33 Stunden. Der Titelverteidiger ließ dabei Jörg Hooß (LTF Marpingen), der in 7:23:25 Stunden die Ziellinie überquerte, um knapp elf Minuten hinter sich, konnte sich aber erst auf den letzten 30 Kilometern den entscheidenden Vorsprung sichern.

Hinter dem Dritten Benedikt Straetling (Adler-Langlauf Bottrop/7:31:50 Stunden) holte sich der viertplatzierte Jan-Hendrik Hans von der LG Wettenberg in 7:38:13 Stunden die gleichzeitig ausgetragene Hessenmeisterschaft. Platz neun belegte der Titelträger in der Klasse M60 Dr. Bernd Juckel (SG Neukirchen-Hülchrath), der vorher bereits seinen Angriff auf den Senioren-Weltrekord seiner Altersklasse angekündigt hatte und dieses Vorhaben in 7:53:41 Stunden auch verwirklichte.

Bilder vom 100-Kilometer-Lauf in Hanau

100-Kilometer-Straßenlauf in Hanau

Deutscher Meister in der Alterklasse M55 wurde der Gesamt-12. Ulrich Amborn (LG Offenbach) in sehr guten 8:08:14 Stunden. Direkt hinter ihm kam in Tanja Hooß (LTF Marpingen/W45) bereits die erste Frau ins Ziel. In 8:12:14 Stunden hatte sie nur 14 Sekunden Vorsprung auf Branka Hajek (LAZ Salamander Kornwestheim), die in 8:12:28 Stunden die Hauptklasse W20 gewann. Als Dritte lief Marion Braun (SV Germania Eicherscheid) in 8:39:51 Stunden einen neuen Senioren-Weltrekord für die Altersklasse W55 und unterbot die 20 Jahre alte Bestmarke um fast drei Minuten.

Hervorragend in Form zeigte sich Simone Stöppler vom Gastgeber SSC Hanau-Rodenbach, die in 8:42:59 Stunden Vierte in der Frauengesamtwertung und Vizemeisterin in der Altersklasse W45 wurde. Gleichzeitig sicherte sich die 24-malige WM- und EM-Starterin mit dieser Leistung auch die Hessenmeisterschaft. Als Vierte der Altersklasse W45 nur knapp an einem Medaillenrang vorbei lief Bärbel Fischer vom RLT Rodgau-Laufim Ziel ein (9:37:52). Ihr Klubkollege Hartmut Wirth belegte in der Klasse der Männer M60 in 10:35:13 Stunden den fünften Platz, im Gesamtklassement der knapp 100 Läufer, die die volle Distanz absolvierten, wurde er 65. Ebenfalls vom RLT Rodgau-Lauftreff kommt Thomas Fischer, der in 10:40:46 Stunden Zehnter bei den Männer M40 wurde. Mit Dr. Anke Drescher kam eine weitere Läuferin des SSC Hanau-Rodenbach in die Top Ten der Altersgruppe W45. Mit 10:50:35 Stunden belegte sie den achten Rang. Erich Storz (SC Steinberg) belegte in 11:16:52 Stunden den sechsten Platz der Männer M60. In die Wertung der deutschen Meisterschaft kam auch Jörg Schmitt (RLT Rodgau-Lauftreff) als 12. in der Altersklasse M40. Er blieb nur zwei Sekunden über der 12-Stunden-Marke.

Schnellster Läufer im Feld der offenen Wertung

Schnellster Läufer im Feld der offenen Wertung war der Niederländer Jan-Albert Lantink. Der 54-Jährige unterbot als einziger Läufer die 7-Stunden-Grenze und beendete mit überragenden 6:56:58 Stunden seine Ultramarathon-Karriere. Ines Grahnert (LG SSG/TV Langen) verpasste als Vierte der Altersklasse W40in 10:29:00 Stunden nur knapp einen Podiumsrang, direkt hinter ihr wurde Sonja Beidl (SC Steinberg) in 11:37:09 Stunden Fünfte.

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