Bundesliga: Abstiegs-Endspiel gegen Ludwigsburg

Alles oder nichts für die Skyliners?

Bereit für das „Endspiel“: Frankfurts Konstantin Klein.
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Bereit für das „Endspiel“: Frankfurts Konstantin Klein.

Offenbach - „Do or die“ nennen Basketballer eine solche Situation. Frei übersetzt: Alles oder nichts. Die Fraport Skyliners aus Frankfurt müssen am Samstag (20 Uhr) das letzte Saisonspiel gegen Ludwigsburg gewinnen. Andernfalls steigen sie sportlich aus der Bundesliga ab.

„Das einzige was zählt, ist ein Sieg“, sagt Skyliners-Spieler LaQuan Prowell zutreffend.

Auch Muli Katzurin redet nicht großartig drumherum. „Man könnte über das Spiel von vielen Aspekten her sprechen, aber im Grunde gibt es keine bunten Geschichten, die jetzt wichtig sind“, sagt der Trainer der Frankfurter, der wieder auf Devin Gibson zurückgreifen kann. Der Aufbauspieler hatte zuletzt wegen einer Erkältung gefehlt und musste von den unerfahrenen Konstantin Klein und Max Merz vertreten werden, was sich bemerkbar machte. Gibson hofft nun auf den Heimvorteil: „Ein entscheidender Faktor könnte sein, dass wir in unserer Halle vor unseren Fans spielen.“

Katzurin setzt noch auf einen weiteren Punkt: die Verteidigung. „Insgesamt haben wir wohl die beste Defensive der Liga“, sagt der Trainer und schiebt selbstbewusst hinterher: Wir wissen, was wir können.“ Ob’s reicht, wird sich am Samstag zeigen. Oder später. Derzeit ist nicht ausgeschlossen, dass die Bundesliga eine Wildcard vergibt. Doch darauf wollen sich die Skyliners nicht verlassen.

Sportunterricht mit den Fraport Skyliners

Sportunterricht mal anders: Die Fraport Skyliners sind zu Besuch in der Edith-Stein-Schule in Offenbach und zeigen den Siebt- und Achtklässlern den Sport Basketball. Wir waren mit der Kamera beim "School Clinic"-Projekt dabei.

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cd

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