Arrogante Löwen im Glück

Frankfurt (ulan) - Mit einem Auswärtssieg nach Penaltyschießen in Krefeld setzten die Löwen Frankfurt ihren erfolgreichen Saisonstart fort.

In der Seidenstadt gab es einen Gewinner aus der Mainmetropole, der durch die Treffer von Jakub Rumpel (2), Sven Breiter, Brano Pohanka und nochmals Jakub Rumpel mit dem entscheidenden Strafschuss zu einem knappen 5:4 (2:0/1:2/1:2/0:0) kam.

In der Rheinlandhalle waren die Löwen immer das spielbestimmende Team, das sich gleich am Anfang mit einem Doppelschlag gegen das vom ehemaligen Frankfurter Torwart Christian Wendler gehütete Gehäuse hervortat. Im zweiten Drittel dann eine Schwächeperiode der Hessen durch einige unnötige Strafzeiten bedingt, die sich im letzten Drittel rächen sollten. Die Besucher sahen ein dominierendes Gästeteam, das sich nur den Vorwurf gefallen lassen musste, an diesem Abend noch viele gute Chancen liegengelassen zu haben.

Frankfurts Coach Frank Gentges hatte seinen Akteuren mit auf den Weg gegeben, „sich nicht auf den Lorbeeren der letzten Erfolge auszuruhen“ und die Krefelder früh zu Fehlern zu zwingen. Im einzigen Spiel des Wochenendes hatte er noch auf Zugang Christian Koziol verzichtet.

Die Vorstellung seines Teams war erzürnte Gentges. Entsprechend deutliche Worte wählte er: „Ich entschuldige mich für die Arroganz meines Teams bei den mitgereisten Fans. Schade, das sind sich überschätzende Profis, deren Auftritt war traurig und viel zu wenig, auch wenn Krefeld eine Super-Torwart hatte!“

Rubriklistenbild: © Symbolbild: Roskaritz

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