OBERLIGA Bürgel muss auf Chris Hofmann verzichten

Aufsteiger Breckenheim kommt mit Euphorie und Fans

Offenbach – Nach einem spielfreien Wochenende steht in der Handball-Oberliga Hessen der vierte Spieltag an. Die TSG Bürgel will nach der ersten Saisoniederlage in die Erfolgsspur zurückkehren.

Rot-Weiß Babenhausen gastiert beim Meisterschaftskandidaten in Gensungen, traut sich aber zu, die Nordhessen zu ärgern.

ESG Gensungen/Felsberg - Rot-Weiß Babenhausen (Sa., 19.30 Uhr). Für Babenhausens Trainer Panagiotis Nastos gehören die Nordhessen neben der TSG Bürgel zu den Topfavoriten auf den Titelgewinn. „Nach der Heimniederlage gegen Bürgel werden sie heiß auf die ersten Heimpunkte sein. Wir fahren mit dem nötigen Respekt in die Hölle Nord, aber die bisherigen Leistungen haben gezeigt, dass wir uns vor keinem Gegner verstecken müssen“, erklärt der „Löwen“-Trainer. Nach zwei Niederlagen zum Rundenauftakt gegen Kleenheim/Langgöns (25:26) und bei der Bundesliga-Reserve in Melsungen (29:33) holte Babenhausen zuletzt mit dem 31:31 gegen die HSG Wettenberg den ersten Punkt in der noch jungen Saison. Gensungen/Felsberg nimmt mit aktuell 4:2 Punkten den dritten Tabellenplatz ein.

Allerdings plagen die Rot-Weißen, die ohnehin im Rückraum nur dünn besetzt sind, erneut einige Verletzungssorgen. Lukas Baum, Markus Kirchherr, Paul Raschke und Marc Ratley plagen sich allesamt mit Schulterverletzungen herum, ihr Einsatz ist fraglich. Zumindest steht Linksaußen Yoshihiro Horikawa, der zuletzt zweimal fehlte, wieder zur Verfügung.

TSG Bürgel - HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (So., 17.30 Uhr). Nach der Niederlage bei Drittliga-Absteiger SG Bruchköbel fuhr ein Teil der Offenbacher Mannschaft gemeinsam zum Oktoberfest, am vergangenen Wochenende war frei, dafür waren die Offenbacher vermehrt unter der Woche aktiv. „Wir haben an den Feinheiten gearbeitet, nachdem es im Angriffsspiel noch nicht so gut gelaufen ist“, erklärt TSG-Trainer Andreas Kalman. Breckenheim/Wallau/Massenheim schätzt er als starken Neuling ein. „Über die Landesliga Mitte aufzusteigen, ist keine leichte Sache. Die kommen mit viel Euphorie und vielen Fans, das wird eine schwere Aufgabe für uns. Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, müssen auch in dieser Partie an unsere Grenzen gehen, um zu gewinnen“, weiß Kalman.

Verzichten müssen die Offenbacher noch rund drei Wochen auf Chris Hofmann, der mit einer Gelenksprengung im Finger ausfällt. Da im Kader kein weiterer Rechtsaußen steht und die TSG nur über zwei Linkshänder verfügt, rückt Luca Morgano aus der zweiten Mannschaft in den Oberliga-Kader auf. Lennart Müller fehlte zuletzt mehrfach aus beruflichen Gründen im Training, „wie fit er ist, kann er selbst am besten einschätzen“, meint Kalman.  leo

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