Samstag in Tübingen

Skyliners auf der Suche nach Konstanz

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Frankfurt - Wie sich die Gemütslage binnen weniger Tage ändern kann. Beim Bundesliga-Heimspiel der Fraport Skyliners gegen Bonn geriet Trainer Gordon Herbert mächtig in Rage, legte sich mit den Schiedsrichtern an und wurde disqualifiziert.

Eine Woche später, an selber Spielstätte, war er die Ruhe selbst und lobte seine Basketballer für den tollen Auftritt gegen Quakenbrück. Doch Herbert wäre nicht Herbert, wenn er vor dem Gastspiel der Skyliners am Samstag (20 Uhr) in Tübingen nicht den mahnenden Zeigefinger erheben würde. „In der Verteidigung sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen. Wir müssen mehr Konstanz über 40 Minuten hinweg zeigen“, krittelt der Kanadier. Ihm ist nicht entgangen, wie sehr sein Team von Top-Scorer Andy Rautins abhängig ist. Läuft der Distanzschütze heiß, können die Frankfurter fast jeden Gegner ärgern. Wird Rautins aus dem Spiel genommen, sind die Skyliners aufgeschmissen.

Für Entlastung soll Zugang Jarred DuBois sorgen, der zuletzt elf Zähler im Schlussviertel zum Sieg beisteuerte. Gemeinsam mit Konstantin Klein soll er auch in Tübingen das Spiel der Frankfurter lenken. Die Schwaben (15.) wurden zuletzt nicht nur durch die Klatsche in München zurückgeworfen. Bei Johannes Lischka wurde ein Tumor im Kopf entfernt - wann er zurückkehrt, ist ungewiss. „Tübingen ist noch auf dem Weg, sich zu finden. Sie haben mit Ratkovica ihren ehemaligen Aufbauspieler zurückgeholt, der einen Unterschied ausmachen kann“, sagt Herbert.

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jp

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