Basketball

TV Langen II erobert die Tabellenspitze

Den Korb im Blick. Daniela Staudt in der Partie des SV Dreieichenhain gegen Trier. Foto: Eyßen
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Den Korb im Blick. Daniela Staudt in der Partie des SV Dreieichenhain gegen Trier.

Offenbach - Der TV Langen  hat den MTV Kronberg von der Tabellenspitze der Basketball-Oberliga verdrängt. Einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf landete Landesligist Teutonia Hausen.

MÄNNER, U19-Bundesliga 

MBC Junior Sixers - TV Langen 65:76 (33:43). In einer kampfbetonten Partie blieben die Langener trotz guten Starts (7:0) hinter den Erwartungen zurück. Ohne Jakob Merz, Paul Schlegel und Djordje Ignjatovic verloren sie zwischenzeitlich den Faden, gaben die Führung aber nicht aus der Hand. Der MBC versuchte die „Giraffen“ mit Fouls aus dem Rhythmus zu bringen. Nutznießer war Timothy Chabot, der 14 seiner 23 Punkte von der Freiwurflinie erzielte.

U16-Bundesliga

Eintracht Frankfurt – TV Langen 70:71 (32:37). Um den zehnten Sieg im zehnten Spiel mussten die „Giraffen“ lange zittern. Während die Gäste um den starken Alexander Arndt (22) zumeist am Brett punkteten, streute die Eintracht insgesamt elf Dreier ein. Der Krimi darf als guter Härtetest für die anstehende Hauptrunde gewertet werden. Dort trifft der TVL in der Gruppe drei auf Eintracht Frankfurt, die Basketball Akademie Giessen/Mitelhessen, Cybex Urspring, den USC Freiburg und die BBA Ludwigsburg.

Hanau Junior White Wings – Basketball Akademie Gießen Mittelhessen 68:85 (32:48). Hanau schloss die Vorrunde mit einem Sieg und neun Niederlagen ab. Trotz Vorteilen unter den Körben und 20 Punkten von Oliver Rohs zogen die Gastgeber klar den Kürzeren. Großes Manko waren die Ballverluste (18) und viele vergebene zweite Wurfchancen. In der Relegationsrunde treffen die Hanauer auf Tübingen, Rhein-Neckar, Speyer, die SG Rheinhessen und Würzburg. Die besten vier Teams der Sechser-Gruppe halten die Klasse.

Oberliga

BC Wiesbaden – EOSC Offenbach 79:65 (42:22).  Nach ausgeglichenem Beginn (15:18) offenbarte der EOSC große Probleme mit der aggressiven BC-Verteidigung. Im dritten Viertel hielt der EOSC besser dagegen und verkürzte den Rückstand von der Freiwurflinie auf zehn Punkte. Der Schlussabschnitt blieb hart umkämpft, doch den Gästen fehlten am Ende die Kräfte.

SG Weiterstadt - TV Langen II 56:79 (27:35). Dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei verdienten sich die Langener den Erfolg und übernahmen die Tabellenführung. Per 10:3-Lauf eroberte der TVL im zweiten Viertel die Führung. Timo Haucke erhöhte zum 35:27-Pausenstand. Mit zwölf Punkten im Schlussabschnitt avancierte Sven Schäfer zum Matchwinner. „Er hat eine bärenstarke Leistung abgeliefert“, sagte TVL-Spieler Thorsten Pilz. Übertroffen wurde er nur von Manuel Donnermeyer (27).

TV Babenhausen – FT Fulda 89:81 (43:45). Wie im Hinspiel machten es die Babenhausener spannend und lagen zur Pause knapp hinten. Diesmal fiel die Entscheidung zwar nicht nach doppelter Verlängerung, dafür nach einer „nervenaufreibenden Schlussphase“ (TVB-Sprecher Thomas Zengel). Center Christopher Haub (21 Punkte) und Spielmacher Ersin Bayazit (10/11 Freiwürfe) machten den neunten Saisonsieg perfekt.

TSV Grünberg – TG Hanau 73:67 (33:40). Zur Pause schien der zweite Auswärtssieg für Hanau in greifbarer Nähe. Mitte des zweiten Viertels hatten sich die Gäste etwas abgesetzt. Doch dann stellte Grünberg in der Verteidigung um und startete einen 17:2-Lauf. Bei der TG traf Melih Sevinc (17) am besten.

Landesliga

FTG Frankfurt - SV Dreieichenhain 68:46 (36:26). Offensiv waren die Gäste zu schwach, um den Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen. Der SVD startete couragiert in die Partie und setzte sich auf fünf Punkte ab. Vier Ballverluste und die schlechte Wurfquote der „Haaner“ führten zu einem 16:0-Lauf der FTG, die den Vorsprung über die Runde brachte.

BC Frankfurt – Teutonia Hausen 65:68. Die Begegnung erinnerte nicht nur wegen des Ergebnisses an das Hinspiel (69:65) Beiden Teams war die Bedeutung des Kellerduells deutlich anzumerken. Durch den hart umkämpften Sieg vergrößerten die Hausener den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf vier Zähler.

FRAUEN, U17-Bundesliga

Rhein-Main Baskets – SG Rhein Berg/Erft 68:46 (28:25). Eine Hälfte lang taten sich die Baskets schwer mit dem Tabellenschlusslicht. Nach 13:18-Rückstand lagen sie zur Pause knapp vorne. In Durchgang zwei übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando und bauten den Vorsprung trotz schwacher Freiwurfquote aus. Daran hatten vor allem die gut aufgelegten Caroline Rexroth (18) und Vanessa Roguljic (14) einen großen Anteil.

Regionalliga

SV Dreieichenhain - DJK/MJC Trier 64:105 (24:58). Von Beginn an mussten die „Haanerinnen“ die Dominanz des Tabellenführers anerkennen. Nach der Pause agierte der SVD etwas selbstbewusster und entschied immerhin das dritte Viertel für sich. „Trier spielt in einer anderen Liga, da ist an einem normalen Tag nichts für uns zu holen“, sagte Trainer Werner Jörg. Jessica Jörges erzielte ihre ersten Regionalliga-Punkte.

Oberliga

TG Hanau – BC Darmstadt 72:51 (36:23). Gegen den Tabellensechsten zeigte Hanau eine solide Leistung. Schon zur Pause hatten sich die Gastgeberinnen ein komfortables Punkte-Polster aufgebaut und blieben in der zweiten Hälfte am Drücker. Juliana Schmid-Pfähler trug 23 Punkte zum Pflichtsieg bei, mit dem die TG Anschluss an das Spitzenduo hält.

Landesliga

Eintracht Frankfurt – EOSC Offenbach 34:36 (23:18). Mit der Rückkehr der lange verletzten Laurette von Grambusch und Cagla Kasap boten sich dem EOSC wieder mehr Optionen. In einem fairen und von den Defensivreihen geprägten Spiel lagen die Gäste über weite Strecken zurück. Kurz vor der Schlusssirene schnappte sich Lisa Napp den Korbabpraller und traf zum Sieg. Der letzte Dreipunkte-Versuch der Gastgeberinnen verfehlte das Ziel.

FTG Frankfurt – SV Dreieichenhain 63:49 (46:24). Bis auf die erkrankte Melis Schäfer trat der SVD wieder in voller Besetzung an. Doch die Anfangsphase gehörte klar der FTG, die vor allem bei den Rebounds deutlich überlegen war. Den „Haanerinnen“ fehlte hingegen der Spielfluss. So ging es mit 24:46 in die Pause. Nach dem Wechsel kämpften sich die Gäste etwas heran, ohne den Sieg der Frankfurterinnen noch zu gefährden.

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