Mit einem Sieg rückte das Tabellenmittelfeld näher

Rhein-Main Baskets brauchen gegen Keltern guten Tag im Angriff

Langen - So schnell kann es gehen: Anfang November zierten die Rhein-Main Baskets noch das Tabellenende in der 2. Basketball-Bundesliga. Zwei Wochen und zwei Erfolge später sieht die Lage schon etwas entspannter aus.

„Da in der Liga alles eng zusammen ist, könnten wir bei einem Sieg den Anschluss an das Mittelfeld schaffen“, meint Trainer Peter Kortmann vor dem Duell am Sonntag (15.30 Uhr/Hofheim) gegen die Erstligareserve der Rutronik Stars Keltern.

Seine Hoffnung: Das Team rollt nach der Winterpause - dann wieder mit komplettem Kader – das Feld von hinten auf. Das hat in der vergangenen Saison gut funktioniert. Vor allem Tori Fisher fehlt den Baskets unter den Körben. Mit der Centerin, die sich einem Eingriff am Knie unterzogen hatte, rechnet Kortmann nicht mehr in diesem Jahr. Auch bei Pia Dietrich wird es mit einem Einsatz gegen Keltern knapp. Die Spielmacherin ist erkältet.

In der Trainingswoche arbeiteten die Baskets intensiv an der Offensive. Mit 477 erzielten Punkten liegen sie deutlich unter der Ausbeute von Keltern (552). Der Gegner setzt dabei auf eine Mischung aus jungen Talenten und stabilen Ausländerinnen, die im Angriff die Akzente setzen. So steuert die Amerikanerin Jasmine Smith 19,9 Punkte pro Spiel bei, greift zudem zwölf Rebounds ab.

Bilder: Baskets gewinnen Pokalderby

Keltern gewann zwar zuletzt gegen Wasserburg II mit 73:55, ließ zuvor aber gegen Krofdorf und Bamberg die Punkte liegen. So rechnet sich Kortmann für Sonntag einiges aus: „Keltern ist ein Team auf Augenhöhe, die Tagesform wird den Ausschlag geben. Wir brauchen einen guten Tag im Angriff, da wir den Gegner nicht unter 60 Punkten halten können.“ (jp)

Rubriklistenbild: © Symbolbild: picture alliance / Hans-Martin I

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