"Hunderter" gegen Mainz knapp verpasst

Baskets: Nach 99:71-Sieg klar auf Play-off-Kurs

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Trotz Maske alles im Blick: Jasmin Weyell (rechts, gegen Lauren Mortier) gehörte gegen Mainz zu den besten Baskets-Spielerinnen, erzielte insgesamt 18 Punkte.

Besondere Erfolge müssen besonders gefeiert werden. Und so kamen die Spielerinnen der Rhein-Main Baskets sowie Trainer Thorsten Schulz nach dem 99:71 (48:29)-Heimsieg gegen den ASC Mainz noch mal unterm Korb zusammen, um für ein Jubelfoto zu posieren.

Langen –  Die Freude war aus mehreren Gründen groß beim Basketball-Zweitligisten. Die Partie hatte schließlich Derby-Charakter. Und im Hinspiel hatte man eine 81:84-Pleite kassiert. Die Revanche gelang deutlich. Damit entschieden die Baskets (14 Punkte) nicht nur den direkten Vergleich mit Mainz (10) für sich, sondern haben mit sieben Siegen bei neun Pleiten beste Chancen auf eine Verlängerung der Saison.

„Ein Play-off-Platz scheint sicherer denn je zuvor. Wenn sich das Team so weiterentwickelt, wird es immer unberechenbarer und unsere Fans können sich auf weitere schöne Spiele freuen“, sagte Baskets-Sprecher Jochen Kühl. Er lobte die „Spiellaune des Teams“, das in der finalen Phase den Ausfall zweier Leistungsträgerinnen kompensierte. Pia Dietrich saß mit schmerzender Schulter draußen, Jamie Hutcheson wegen hoher Foul-Belastung.

Zu bremsen waren die Gastgeberinnen dennoch nicht. Vor allem Jasmin Weyell, Alica Köhler und Melina Karavassilis überrannten mit Schnellangriffen die Gäste, bei denen Ex-Baskets-Spielerin Patricia Sager fehlte. Im dritten Viertel setzte dann vor allem Jule Seegräber (unter anderem mit drei erfolgreichen Dreiern) die Akzente. „Sie haben stark gespielt, aber das Team insgesamt war einfach gut“, lobte Trainer Thorsten Schulz. Beim Stand von 89:58 forderte der Hallensprecher in der 36. Minute schon den „Hunderter“. Doch der wurde knapp verpasst.

„Am Ende haben wir ihnen ein paar einfache Punkte geschenkt, aber das hat der guten Stimmung keinen Abbruch getan. Die Mannschaft spielt sehr gut zusammen und mit viel Selbstvertrauen, während Mainz sehr zerfahren und wild agiert hat“, resümierte Schulz. 

 cd/jp

Rhein-Main Baskets: P. Dietrich (5), Wotzlaw, Süssmann (9), Seegräber (16), Köhler (4), Lincoln (6), Hutcheson (26), Karavassilis (15), Weyell (18)

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