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Bei Hanau 93 läuft es wie am Schnürchen: Mit 7:1 bei SG Bruchköbel ins Finale

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Von: Gert Bechert

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Nicht aus dem Tritt gekommen: Der Hanauer Niklas Biehrer (links) im Zweikampf mit Ronny Barthelmie (Bruchköbel). Die 93er setzten sich nach seriösem Aufritt klar durch.
Nicht aus dem Tritt gekommen: Der Hanauer Niklas Biehrer (links) im Zweikampf mit Ronny Barthelmie (Bruchköbel). Die 93er setzten sich nach seriösem Aufritt klar durch. © scheiber

Der FC Hanau 93 hat sich als erster Verein für das Finale des Hanauer Fußball-Kreispokals am Pfingstmontag qualifiziert. Der Hessenligist setzte sich gestern souverän mit 7:1 (4:1) bei der SG Bruchköbel durch. Der Gegner wird heute Abend (19 Uhr) im Spiel zwischen Eintracht Oberrodenbach und dem FC Erlensee ermittelt.

Bruchköbel – Die 93er wurden vor nur 110 Zuschauern ihrer Favoritenrolle gerecht. Was Kreso Ljubicic besonders freute. Auch ohne den Spielertrainer, der sich für das wichtige Hessenligaspiel am Samstag gegen den SV Zeilsheim schonte, lief es bei den Gästen wie am Schnürchen. „Meine Mannschaft hat das sehr seriös gemacht und meine Anweisungen sehr gut umgesetzt“, sagte Ljubicic, der das Coachen seinem Co-Trainer Alex Konjevic überließ. Schon zur Halbzeit führten die Gäste 4:1.

Imponierend insbesondere das Operieren mit langen Bällen, die die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal aushebelte. Hierbei stach Innenverteidiger Tarik Sejdovic hervor, dessen Diagonalpässe stets einen Abnehmer fanden. Den Torreigen eröffnete in der elften Minute Kristijan Bejic, der nach einer Ecke ungehindert einköpfen konnte. Die 93er kamen jetzt richtig in Fahrt und erhöhten nur fünf Zeigerumdrehungen später durch einen herrlichen Heber von Rico Kaiser (16.) aus fast 30 Metern auf 2:0.

Lange Bälle stellen SG Bruchköbel vor Probleme

Vorausgegangen war eine Rettungstat von Kopp gegen Dennis Gogol. In der 24. Minute trug sich der spielfreudige Gogol ebenfalls in die Torschützenliste ein. Er verwertete einen Traumpass von Sejdovic von der Mittellinie. Diese langen Bälle stellten das Team von Claus Schäfer immer wieder vor große Probleme. Das 4:0 erzielte Damjan Kovjenic (34.) nach Zuspiel von Niklas Biehrer, damit war die Partie nach einer guten halben Stunde entschieden. Bruchköbel tauchte erstmals nach 41 Minuten gefährlich vor dem 93er Tor auf. Leonel Daniel Vargas Vicente zielte aber genau auf Armend Brao im Gästetor. Zwei Minuten später macht er es besser, als er sich um einen Gästeverteidiger drehte und das Leder zum 1:4 (43.) ins lange Eck hämmerte.

Die Gäste ließen sich davon nicht beirren und knüpften nach Wiederbeginn nahtlos an die gute Vorstellung der ersten 45 Minuten an. Calab-rese (47.) verwandelte einen Handelfmeter zum 5:1, B-Teamspieler Edonis Podvori-ca (51.) machte das halbe Dutzend voll und Gogol (57.) traf zum 7:1 Endstand.

„Danach haben alle einen Gang heruntergeschaltet, um keine Verletzungen zu riskieren“, meinte SGB-Sprecher Lutz Hofmann. Ljubicic war gedanklich beim Spiel gegen Zeilsheim. „Die vier restlichen Hessenligaspiele genießen höchste Priorität, über den Pokal reden wir erst wieder in der Pfingstwoche.“ (Von Gert Bechert)

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