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Breideband setzt zum Auftakt neue Ziele: FC Erlensee ist zurück im Training

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Antreiber im Mittelfeld: Auf Jan Lüdke und den FC Erlensee warten im Fußballjahr 2022 neugesteckte Ziele.
Antreiber im Mittelfeld: Auf Jan Lüdke und den FC Erlensee warten im Fußballjahr 2022 neugesteckte Ziele. © Scheiber

Als einer der ersten Fußball-Hessenligisten hat der 1. FC Erlensee gestern Vormittag die Wintervorbereitung aufgenommen. Bis zum Start in die Aufstiegsrunde am 12. März gegen TuS Dietkirchen sind es noch knapp acht Wochen. „Unsere Vorbereitung ist nicht auf das erste Punktspiel, sondern das Achtelfinalspiel im Hessenpokal bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ausgerichtet“, klärt FCE-Trainer Jochen Breideband auf.

Erlensee – Das Duell in der Domstadt ist für Samstag, 26. Februar angesetzt. „Wir sind deshalb in der Aufstiegsrunde, weil wir im Sommer etwas fleißiger als andere waren. Wir müssen wieder hart arbeiten. Machen wir nur fünf Prozent weniger, wird der Erfolg ausbleiben“, richtete Breideband zum Auftakt auch mahnende Worte an seine Jungs. Mit dem bisherigen Abschneiden des jungen Teams sind die Verantwortlichen am Sportzentrum Fliegerhorst natürlich zufrieden. Auch wenn kurz vor Ende der Hinrunde eine noch bessere Ausgangslage möglich schien, so ist für den FCE trotz Platz sieben zum Start der Aufstiegsrunde noch vieles möglich.

Zwar nimmt der Hanauer Kreisvertreter mit elf Punkten sechs Zähler weniger als Spitzenreiter Eintracht Stadtallendorf mit, doch der Rückstand auf Rang zwei beträgt nur zwei Punkte. Mit jeweils 13 Zählern sind derzeit auf den Plätzen zwei bis vier der FC Eddersheim, die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz und Rot-Weiß Hadamar die ersten Verfolger von Ex-Regionalligist Stadtallendorf. Selbst wenn die Eintracht die Pole-Position nutzt und zu einem Alleingang ansetzt, versprechen die zehn Spieltage der Aufstiegsrunde spannend zu werden, da der Vizemeister ja nach der Saison die Möglichkeit erhält, an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest teilzunehmen. „Es geht für uns um die beste Platzierung der Vereinsgeschichte. Für mich ist es schon ein gewaltiger Unterschied, ob wir am Ende Neunter oder Vierter sind“, betont Jochen Breideband, dass auch nach dem bereits erreichten Klassenerhalt noch genügend Ansätze für Ziele verbleiben.

15 Torschützen unterstreichen ausgeglichen stark besetzten Kader

Die mannschaftliche Geschlossenheit und der ausgeglichen stark besetzten Kader waren für den zu Saisonbeginn zum FCE gestoßenen Übungsleiter ein Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben in dieser Saison 15 verschiedene Torschützen und ebenso viele Akteure mit direkten Torvorbereitungen“, gibt Breideband einen Einblick in seine statistischen Auswertungen. Natürlich gibt es beim 1. FC Erlensee Spieler, die von ihrer Qualität etwas herausstechen und auch im Fokus anderer ambitionierter Vereine stehen. Innenverteidiger-Ass Aaron Frey, Mittelfeldmotor Jan Lüdke oder der beste Saisontorschütze Sebastian Wagner etwa. „Bei uns performen auch Spieler, die nicht so im Vordergrund stehen“, findet Breideband und nennt exemplarisch Akteure wie Tim Zimpel, Nico Hixt oder Moritz Kreinbihl.

Insgesamt 26 Spieler setzte der Hessenligist in den ersten 20 Punktspielen ein. Dazu kamen die Partien in den Pokalwettbewerben. Insgesamt ein knackiges Programm. Der Blick auf den kürzlich veröffentlichten Spielplan lässt bei noch jeweils zwei Duellen gegen die Qualifikanten aus der Gruppe B (FC Eddersheim, Hessen Dreieich, Rot-Weiß Hadamar, SC Waldgirmes und TuS Dietkirchen) etwas mehr Entspannung vermuten. Eigentlich nicht Breidebands Ding, der daher hofft, dass seine Truppe sowohl im Hessen- als auch im Kreispokal erfolgreich ist und so noch einige Pflichtspiele bis Juni dazukommen. Es geht schließlich auch darum, dass alle fitten Spieler möglichst viele Einsatzzeiten bekommen, was hin und wieder auch über die in der Kreisoberliga Hanau spielende zweite Mannschaft des Vereins geschehen kann.

Der Kader ist trotz Abgängen für die zweite Saisonphase ausreichend stark besetzt. Torben Becker ist nach Oberau gewechselt, mit Justin Appel hat sich einer der Ersatztorleute dem Verbandsligisten Spvgg. Neu-Isenburg angeschlossen. Wieder fit ist Stürmer Tom Niegisch, auch Mannschaftskapitän Pascal Hamann will nach auskurierter Schulterverletzung in der Vorbereitung im Laufe des Februars wieder voll angreifen. Julian Braun soll nach langen Verletzungen behutsam aufgebaut werden. Mit Verletzungen aus der Pause kommen Jonas Bassenauer (Verspannungen im Fuß), Jan Lüdke (Fingerbruch), Tobias Meub (Schambeinentzündung). (Von Frank Schneider)

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