1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Bruchköbeler Brauburger schnürt Fünferpack: Gala des Alzenauer Stürmers beim 6:3 in Zeilsheim

Erstellt:

Kommentare

Hat gut Lachen: Maximilian Brauburger schoss Alzenau am Mittwoch mit fünf Toren zum Sieg in Zeilsheim.
Hat gut Lachen: Maximilian Brauburger schoss Alzenau am Mittwoch mit fünf Toren zum Sieg in Zeilsheim. © Imago

„Nein, fünf Tore in einem Spiel sind mir noch nicht gelungen. Selbst in der Jugend nicht“, sagt Maximilian Brauburger am Tag nach seinem Fünferpack. Der Stürmer des Fußball-Hessenligisten FC Bayern Alzenau hat sich mit seinen fünf Treffern beim 6:3-Erfolg seiner Mannschaft am Mittwoch beim SV Zeilsheim in die Geschichtsbücher seines Clubs und des hessischen Fußballoberhauses eingetragen.

Alzenau – In der seit 2009 von transfermarkt.de geführten Rangliste ist dies zuvor erst drei Spielern gelungen. So reihte sich der in Bruchköbel wohnende Brauburger in die Liste mit Thomas Müller (OSC Vellmar, Saison 2012/13), Mario Ellerich (Eintracht Stadtallendorf, 2008/09) und Aziz Bouhaddouz (FSV Frankfurt II, 2009/10) ein. In der laufenden Saison bringt es der 22-Jährige nun auf insgesamt 14 Treffer, davon acht in der Qualifikationsgruppe A der Hessenliga und sechs in der aktuellen Abstiegsrunde.

„Ich hatte gleich nach den ersten Ballkontakten ein gutes Gefühl. Der Ball lag gut am Fuß, die Pässe kamen an“, berichtet Brauburger. Nachdem Alzenau in Rückstand geraten war, drehte der Betriebswirtschaftsstudent die Partie mit vier Treffern in Folge (45., 53., 56. und 74.). Brauburger krönte seine Galavorstellung mit seinem fünften Streich in der Nachspielzeit.

Drei seiner Treffer hatte Marcus Alexander vorbereitet, dabei hatte er zwei Mal den Angreifer steil in die Gasse geschickt, ein anderes Mal per Querpass mustergültig bedient. Bei den anderen beiden Toren ging die Vorarbeit von Tim Grünewald und Leandro Bauman voraus. „Die Jungs haben mich bestens bedient“, meinte der Fünferpacker. Da sei es natürlich „toll gewesen“, dass seine Eltern und sein Opa das Spiel in Zeilsheim an der Seitenlinie verfolgt hätten. „Die haben sich total gefreut“, war der Stürmer des Tabellenführers der Abstiegsrunde glücklich. Einzig, dass sein für Zeilsheim spielender Kumpel, der ehemalige Alzenauer Patrick Kalata, verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte, wurmte ihn. „Ihm hätte ich gerne mal gezeigt, was Sache ist“, frotzelte er.

Ohne das von Trainer Angelo Barletta entgegengebrachte Vertrauen sei eine solche Leistung kaum auf den Platz zu bringen. „Er macht ein tolles Training, redet viel und schenkt einem sehr viel Vertrauen“, erklärt der in seinem zweiten Jahr für die Weiß-Blauen kickende Angreifer. Ob er auch über die Saison hinaus für Alzenau aufläuft, stehe noch in den Sternen. „Mir liegen einige Angebote vor. Wir werden uns in Kürze zusammensetzen und dann mal schauen, was herauskommt.“

Auch interessant

Kommentare