Top im Einzel, schwach in der Mannschaft

Degenfechten: Offenbacher Richard Schmidt Siebter bei Weltcup in Argentinien

Richard Schmidt, Degenfechter des FC Offenbach, tritt die Heimreise vom Weltcup in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires mit gemischten Gefühlen an.

Offenbach – Nach dem starken siebten Platz im Einzelwettbewerb mit 215 Teilnehmern belegte er im Teamwettkampf mit seinen Kollegen Lukas Bellmann, Fabian Herzberg und Stephan Rein nur Platz 16. 26 Landesverbände hatten ihre Mannschaften gemeldet.

„Auf meine Einzelleistung und das Ergebnis kann ich stolz sein, auch wenn ich natürlich gern auf dem Podest gelandet wäre. Ich habe im Viertelfinale lange gut mitgehalten, musste gegen Ende auf den Ausgleich drängen, dann konnte sich mein Gegner leider noch absetzen“, berichtete Schmidt über das Gefecht gegen Curtis McDowald aus den USA. Zuvor hatte er nach solider Hauptrunde im 64er Tableau den Russen Bruev, den Spanier Fabregat sowie den Argentinier Logones Ruggeri ausgeschaltet.

„Vom Mannschaftsergebnis und meiner Leistung in der Mannschaft bin ich allerdings enttäuscht, sagte Schmidt. Im Teamwettbewerb hatte die deutsche Auswahl zunächst gegen Brasilien gewonnen, dann in einem sehr guten Match gegen Italien knapp verloren. Schmidt und Co. kassierten anschließend noch Niederlagen gegen Frankreich und Korea. „Und dann war gegen die Niederlande die Luft raus. Auch das haben wir verloren, obwohl wir hätten deutlich gewinnen müssen. Das war wirklich schlecht“, berichtete Schmidt.

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Bilder: Offenbacher Fechter feiern Erfolge bei deutscher Meisterschaft

Seinen nächsten Auftritt hat der 26-Jährige am 26. April bei den deutschen Meisterschaften in Leipzig. Schmidt gewann 2016 den Titel, 2017 und 2018 war er Neunter. (app)

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