1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Der neue Kader soll das Bundesliga-Ticket lösen: Hanauer A-Jugend muss mindestens Zweiter werden

Erstellt:

Von: Robert Giese

Kommentare

Umbruch mit Mission: Nur kurz nach dem Saisonende muss HSG-Coach Adrian Schild mit der neuen A-Jugend der HSG Hanau in die Bundesliga-Quali starten.
Umbruch mit Mission: Nur kurz nach dem Saisonende muss HSG-Coach Adrian Schild mit der neuen A-Jugend der HSG Hanau in die Bundesliga-Quali starten. © Scheiber

Das letzte Spiel der vergangenen Saison liegt für die A-Jugend-Handballer der HSG Hanau noch gar nicht so lange zurück, da stehen schon die nächsten wichtigen Partien an: Da die Hanauer die direkte Qualifikation für die kommende Saison der A-Jugend-Bundesliga knapp verpasst haben, starten sie am Samstag in der Doorner Halle ab 10 Uhr in das erste Bundesliga-Qualifikationsturnier, die Gegner sind dabei der TV Gelnhausen, die HSG Hochheim/Wicker und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen.

Hanau – Gespielt wird den kompletten Samstag über im Modus Jeder-gegen-Jeden, die beiden erfolgreichsten Mannschaften qualifizieren sich für das nächste Vierer-Turnier. Dort treffen die beiden hessischen Vertreter dann auf Mannschaften aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, um insgesamt zwei Teilnehmer an der A-Jugend-Bundesliga auszuspielen. Die Spiele gehen dabei nicht über die volle Distanz, sondern nur jeweils zweimal 20 Minuten.

Jedes Team kommt damit dennoch an einem einzigen Tag auf nicht weniger als 120 Minuten Spielzeit - eine außergewöhnliche Belastung für die Handball-Talente. HSG-Coach Adrian Schild geht daher davon aus, dass auch das richtige Haushalten mit den eigenen Kräften ein Faktor sein wird, wenn es um das Weiterkommen geht: „Die Breite des Kaders wird da entscheidend sein, da braucht es die nötige Manpower.“

Der Kader der Hanauer hat sich im Vergleich zur gerade abgeschlossenen Saison erheblich verändert, schließlich kann der ältere A-Jugend-Jahrgang nun nicht mehr mitwirken und wird durch die bisherigen B-Jugendlichen ersetzt. „Die Spieler in so kurzer Zeit zu integrieren, ist keine leichte Aufgabe“, betont Schild, zumal die HSG ja noch lange in der Pokalrunde gespielt hat und sich deshalb in dieser neuen Konstellation erst drei Wochen lang einspielen konnte - „die anderen Mannschaften haben da einen Vorteil.“ Schild hofft, diesen Unterschied anderweitig kompensieren zu können, zum Beispiel durch den Heimvorteil in der Doorner Halle. „Es wäre toll, wenn die Hanauer Fans den Weg in die Halle finden, um uns zu unterstützen.“ Bei einem derartigen Format sei die Tagesform entscheidend, „da müssen wir auf den Punkt unsere Leistung bringen.“ Zumindest kann Schild wohl auf den kompletten Kader zählen, denn es seien zwar einige Spieler angeschlagen, diese würden „aber auf die Zähne beißen“.

Das sei auch wichtig, denn der Trainer erwartet am Samstag einige knappe Spiele: „Das Teilnehmerfeld ist recht ausgeglichen, einzig Dutenhofen dürfte etwas favorisiert sein.“ Ziel ist es, mindestens Zweiter zu werden, um weiterhin die Chance auf eine weitere Saison in der A-Jugend-Bundesliga zu haben. „Da wäre es super, wenn wir gleich um 10 Uhr beim Derby gegen Gelnhausen mit einem Sieg starten“, so Schild. Um 13.30 Uhr trifft die HSG auf Hochheim/Wicker, die Partie gegen Dutenhofen um 16 Uhr beschließt den Turniertag.

Auch interessant

Kommentare