HSG Rodgau erwartet am Freitag den TV Gelnhausen

Derbys sind „schön und emotional“

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Archivbild

Offenbach - Zum Abschluss der Hinrunde in der 3. Handball-Liga Ost steht der HSG Rodgau Nieder-Roden mit dem Derby gegen den TV Gelnhausen nochmals ein echter Kracher ins Haus.

Die HSG Hanau hofft beim Tabellenletzten in Leipzig auf den zweiten Auswärtssieg der laufenden Runde. Schluss ist dann allerdings noch nicht, 2018 stehen noch die ersten beiden Spieltage der Rückrunde an.

HSG Rodgau Nieder-Roden - TV Gelnhausen (Fr., 20 Uhr)

Sportlich bereits abgestiegen, sicherte sich Gelnhausen in der vergangenen Saison erst in der Relegation mit zwei Siegen gegen die HG Hamburg-Barmbek den letzten freien Platz in der 3. Liga. „Da war die Qualität der Mannschaft schon zu sehen“, sagt HSG-Trainer Jan Redmann. In dieser Saison läuft es bei den Barbarossastädtern deutlich besser, ebenso wie Nieder-Roden weist Gelnhausen 17:11 Punkte auf.

„Derbys sind immer schön und emotional. Wir haben in dieser Saison in den Derbys bisher noch nicht so überzeugt“, verweist Redmann auf die Niederlagen in Hanau und Groß-Bieberau. Zumindest gegen Bruchköbel gelang ein deutlicher Sieg. „Auf uns wartet ein sehr starker Gegner. Wir wollen die Hinrunde positiv abschließen, aber dafür müssen wir viel investieren“, erklärt Redmann.

Stark gefährdet ist der Einsatz von Alexander Weber. „Dass er in Baunatal den Part des siebten Feldspielers übernommen hat, war nicht optimal“, gibt Redmann zu. Besser sieht es bei den drei „K’s“ aus: Timo Kaiser, Philipp Keller und Philippe Kohlstrung sollen gegen Gelnhausen dabei sein. „Ich hoffe, dass sie uns mehr als nur sporadisch helfen“, sagt Redmann.

HSG Rodgau Nieder-Roden gewinnt gegen SG Nußloch: Bilder

SG Leipzig II - HSG Hanau (So., 15 Uhr)

„Wir wollen die Hinrunde mit einem positiven Punktekonto abschließen“, erklärt Hanaus Trainer Patrick Beer. Angesichts des aktuell ausgeglichenen Kontos (14:14 Zähler) „müssen wir also gewinnen“, erklärt Beer, warnt aber: „Uns erwartet eine ordentliche Aufgabe.“ Zwar nehmen die Sachsen den letzten Platz ein, zogen sich aber vor eigenem Publikum gegen die Topteams SG Nußloch (30:31) und ThSV Eisenach (29:31) ordentlich aus der Affäre. „Gerade zu Hause ist Leipzig sehr stark. Wir wollen uns aber nicht so sehr auf den Gegner, der mit seiner jungen Mannschaft auch während eines Spiels Hochs und Tiefs hat, konzentrieren, sondern auf uns“, sagt Patrick Beer, „der Abschluss muss wieder unsere Stärke werden.“ Das war zuletzt gegen den HSC Coburg II nicht der Fall. beim 18:16-Erfolg vergaben die Grimmstädter gleich reihenweise gute Tormöglichkeiten.

Nachdem sich die Personalsituation in den vergangenen Wochen zunehmend entspannt hat, fahren die Hanauer in Bestbesetzung nach Leipzig. Da der Anwurf allerdings um 15 Uhr erfolgt, fährt der Bus in Hanau bereits um 7.30 Uhr ab. (leo)

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