25-Jähriger gestrichen 

Rugby-WM: Tim Biniak schafft es nicht in den deutschen Kader

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Die Rugby-WM findet ohne Tim Biniak statt.

Offenbach -  Die Rugby-WM gilt nach der Fußball-Weltmeisterschaft und den Olympischen Spielen als drittgrößte Sportveranstaltung. Tim Biniak vom RK Heusenstamm ist jedoch nicht dabei.

Millionen werden – vor allem in angelsächsischen Ländern – vor dem TV sitzen, wenn 2019 in Japan 20 Teams den Gewinner des „Webb Ellis Cup“, ermitteln – benannt nach William Webb Ellis, der die Sportart 1823 erfunden haben soll.

„Für wen die Teilnahme an diesem Turnier nicht Motivation genug ist, sollte sich eine andere Sportart suchen“, sagt Tim Biniak in einem Video des Deutschen Rugby-Verbandes. Der 25-Jährige vom RK Heusenstamm hatte bis zum Schluss gehofft, für Deutschland beim Qualifikationsturnier in Marseille zu spielen, war aber einer der zwei Akteure, die noch aus dem vorläufigen 32-Mann-Kader gestrichen wurden. Er steht auf Abruf bereit. In Marseille dabei sind aber immerhin noch fünf Spieler hessischer Klubs: Wynston Cameron-Dow (BSC Offenbach), Marcel Henn, Michael Poppmeier, Raynor Parkinson sowie Samy Füchsel (alle SC Frankfurt 1880).

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Der Fernsehsender „ProSieben Maxx“ zeigt alle drei Begegnungen der DRV-Auswahl live. Co-Kommentator ist Aiman Abdallah. Der TV-Moderator („Galileo“) war einst Junioren-Nationalspieler. „Rugby hat mich entscheidend geprägt und großen Einfluss auf meine persönliche Entwicklung genommen“, schwärmt der 53-Jährige. (cd)

Lesen Sie auch das Interview mit Wynston Cameron-Dow.

Die deutschen Spieltermine:

11. November, 15:45 Uhr: Hongkong - Deutschland (Pro7 MAXX)

17. November, 15:45 Uhr: Kanada - Deutschland (Pro7 MAXX)

23. November, 17:45 Uhr: Kenia - Deutschland (Pro7 MAXX)

Alle Partien des Turniers werden außerdem im Livestream auf ran.degezeigt.

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