Dieburger Triathlon

Anders verpasst Podium um sechs Sekunden

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Lars Anders aus Münster belegte Platz fünf im Gesamtklassement.

Dieburg - Mit einem Starterrekord und jeder Menge Spitzenzeiten ging gestern zum dritten Mal der Dieburger Triathlon „140.6 Team“ (ehemals „Römerman“) über die Bühne.

Über jeweils 400 Meter Schwimmen im Freibad, 18 Kilometer Radfahren auf einer zuschauerfreundlichen Wendepunkt-Strecke zwischen Dieburgs Osten und Klein-Zimmern sowie 4,2 Kilometer Laufen im Schlossgarten absolvierten zehn gewertete Teilnehmer pro Team die Langdistanz. Spannender als die Teamergebnisse waren unterdessen die Einzelklassements, in die jeder „Finisher“ ebenfalls aufgenommen wurde.

Der Darmstädter Marc Neumann lief nach 50:17 Minuten ein und verpasste den Streckenrekord des Dieburgers Sean Donnelly um 13 Sekunden. Donnelly zog am Wochenende einen Wettkampf in Österreich seinem Heimrennen vor. Auf Platz zwei war Christian Morgenstern, ebenfalls aus Darmstadt, in 51:03 Minuten zwar deutlich hinter Neumann zu finden, erzielte dennoch die bislang drittschnellste Zeit überhaupt beim Dieburger Wettkampf.

Nur um sechs Sekunden am Podest vorbei schrammte Lars Anders aus Münster. Er wurde in 51:52 Minuten Gesamtfünfter und steigerte sich gegenüber dem Vorjahr nochmals. Bei der Premiere 2012 hätte seine Zeit gar zu Platz eins gelangt. Nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite war der „140.6 Team“ besetzt wie nie zuvor: 1200 Starter - der geringe Aderlass von unter zehn Prozent an gemeldeten, aber nicht an den Start gegangenen Triathleten durfte sich bei perfekten äußeren Bedingungen ebenfalls sehen lassen - bedeuteten einen Rekord.

Frizz-Team I war die schnellste Mannschaft

Auch bei den Frauen wurden diesmal eine Reihe von Zeiten unter einer Stunde erzielt - im Vorjahr noch war die Darmstädterin Alexandra Behrens die Einzige gewesen, der das gelungen war. Behrens hatte sich vorab nicht angemeldet, startete kurzfristig aber doch. In 57:08 Minuten gewann sie das Duell mit Palina Duvino (Darmstadt, 57:41 Minuten) knapp.

Schnellste Frau aus der Region war in Claudia Fiebig-Keller eine Lokalmatadorin. Die Vorjahreszweite aus Dieburg kam nach 1:00:59 Stunden über die Ziellinie und wurde souverän Stadtmeisterin. Schnellster Mann aus Dieburg war Patrick Meister, der am Ende 56:17 Minuten auf der Uhr stehen hatte, was im starken Feld aber nicht in die Top Ten führte.

Schnellste Mannschaft war das Frizz-Team I, das in 9:28:52 Stunden dennoch fast anderthalb Stunden langsamer war als die besten „Eisenmänner“ bei ihren Solo-Wettkämpfen. Eher enttäuschend verlief der Auftritt des Darmstädter Routiniers Frank Vytrisal, der bis heute in der Ironman-Bestenliste zu finden ist und gerade auf dem Rad noch immer als Ass gilt. Diesem Ruf wurde Vytrisal mit der zweitschnellsten Zeit im Sattel zwar gerecht, ließ aber schon im Wasser mehr als eine Minute auf die besten Akteure liegen und zollte seiner nicht optimalen Form auch auf der Laufstrecke Tribut.

Triathlon 140.6 Team Dieburg

Triathlon 140.6 Team Dieburg

jd

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