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Endspiel für die SG Bruchköbel: Trainer Weber hofft gegen Melsungen II auf Unterstützung der Fans

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Von: Robert Giese

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Wollen den ersten Sieg bejubeln: Coach Torsten Webers (links) SG Bruchköbel ist am Sonntag in Vellmar gefordert.
Coach Torsten Webers (links) will im letzten Hauptrundenspiel der SG Bruchköbel noch mal jubeln. © Scheiber

Für die Handballer der SG Bruchköbel steht am Samstag ab 19.30 Uhr in der Dreispitzhalle das letzte Spiel der Hauptrunde auf dem Programm, bei dem die SGB die Chance hat, einen großen Schritt in Richtung Play-offs zu machen. Der Oberligist empfängt dann den Tabellenzweiten MT Melsungen II und will gegen den Favoriten möglichst doppelt punkten, um sich eine bestmögliche Ausgangsposition im Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde zu verschaffen.

Bruchköbel – Für die SGB ist die aktuelle Lage verzwickt: Als Tabellensechster liegt Bruchköbel momentan einen Pluspunkt hinter dem Vierten TV Petterweil, dessen letztes Saisonspiel allerdings erst für den 27. März angesetzt ist. Selbst bei einem Heimsieg gegen Melsungen hingen die Bruchköbeler also möglicherweise wochenlang in der Luft. Helfen würde es dem Team von Torsten Weber, wenn ihr Einspruch gegen die Wertung des Rückspiels gegen den TSV Vellmar - die Nordhessen hatten den Sieg zugesprochen bekommen, weil es Unklarheiten über den Impfstatus von Bruchköbels Alen Kulenovic gegeben hatte - Erfolg hätte, denn dann wäre ihr Ticket für die Aufstiegsrunde schon bei einem Unentschieden gegen Melsungen gebucht, ganz unabhängig von den anderen Ergebnissen.

Mit solchen Rechenspielen will sich Weber aber nicht groß aufhalten, sondern die Außenseiterrolle nutzen und in eigener Halle gegen Melsungen gewinnen. „Individuell sind sie uns klar überlegen“, weiß aber auch der SGB-Coach und verweist auf Spieler wie Julian Fuchs, David Kuntscher und Ben Beekmann, die sich bereits für höhere Aufgaben empfohlen haben. „Melsungen ist spielstark und schnell“, so Weber, der deshalb auf eine „zupackende Abwehr und ein gutes Rückzugsverhalten“ setzt - seine Mannschaft habe im Saisonverlauf bereits bewiesen, dass es beides im Repertoire habe.

Für die Bruchköbeler, die im Hinspiel mit 23:30 die Segel streichen mussten, spreche außerdem der Heimvorteil: „Unsere Fans haben uns schon vergangene Woche in Pohlheim super unterstützt, wenn das am Samstag ähnlich wird, würde uns das enorm helfen.“

Der SGB-Coach setzt dabei darauf, dass die junge Melsunger Mannschaft nicht so abgezockt sei wie der jüngste Bruchköbeler Gegner aus Pohlheim. „Wenn wir am Samstag mal mit drei Toren führen und die Halle im Rücken haben, könnten sie Probleme bekommen“, vermutet Weber.

Personell kann der Bruchköbeler Trainer am Samstag wohl aus dem Vollen schöpfen, auch Leon Eck sollte nach langer Leidenszeit wieder zur Verfügung stehen. Derart aufgestellt will der Tabellensechste bis zum Umfallen kämpfen, um den Heimsieg einzufahren: „Wir wissen, worum es geht, und wollen alles, was wir haben, in diese 60 Minuten packen“, verspricht Weber einen engagierten Auftritt.  rob

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