RUDER-BUNDESLIGA

Finalzeit beim Auftakt der Ruder-Bundesliga macht Sportstadtachter Hanau Mut

Volle Konzentration: Der Sportstadtachter Hanau ist beim ersten Renntag der Bundesliga in Dortmund auf Rang elf gerudert.
+
Volle Konzentration: Der Sportstadtachter Hanau ist beim ersten Renntag der Bundesliga in Dortmund auf Rang elf gerudert.

Der Sportstadtachter Hanau hatte zum Auftakt der Ruder-Bundesliga teilweise mit widrigen Bedingungen zu kämpfen. Am Ende landete der Hanauer Achter, der sich aus Ruderern der Klubs Hanauer Rudergesellschaft und Möve Großauheim zusammensetzt, auf Platz elf von 17 Startern. Sieger des ersten Bundesliga-Renntags wurde der Münster-Achter vor dem Riemax-Achter Osnabrück.

Hanau/Dortmund – „Wir konnten viele Erfahrungen sammeln und als Team zusammenwachsen“, erzählt Ruderer Tobias Maibaum vom Debüt des neu zusammengesetzten Teams. Die erste Hürde musste die große Mannschaft bereits im Vorfeld nehmen, denn von den 16 Teammitgliedern durften nur zwölf beim ersten Rennen in Dortmund dabei sein. „Wir haben uns gut abgesprochen“, erzählt Tobias Maibaum von einer harmonischen Absprache. Bei den Rennen, es finden Zeitläufe und dann Eins-gegen-Eins-Rennen auf der 350 Meter langen Strecke statt, darf die Besetzung des Bootes dann jeweils durchgewechselt werden. „Wir haben immer die stärkste Besetzung gesetzt, aber auch darauf geachtet, dass jeder auf seine Zeiten im Boot gekommen ist“, so Tobias Maibaum.

Windverhältnisse sorgen für Wiederholungsrennen gegen Mühlheim

Nach dem Zeitfahren war der Hanauer Achter auf Platz sieben gelistet und stand im Achtelfinale gegen Mühlheim an der Ruhr. Die Grimmstädter siegten, bekamen aber keine Gelegenheit, um sich über den Sieg zu freuen. Denn Mühlheim legte aufgrund schwieriger Windbedingungen Einspruch ein und bekam recht. Das Rennen wurde wiederholt und diesmal setzte sich der Achter aus Mühlheim durch. Damit musste sich das Hanauer Sprint-Team im Viertelfinale gegen den Ruder-Club Witten Achter beweisen und siegte. Für die Hanauer Ruder-Asse ging es um die Plätze neun bis 16.

Allerdings gab es nur eine kurze Verschnaufpause und die Grimmstädter mussten alle Reserven mobilisieren, verloren den Lauf aber ganz knapp gegen den TÜV Nord Maschseeachter. Im finalen Rennen um Platz elf hieß der Gegner Frankfurt, der um eine Dreiviertelbootslänge geschlagen wurde. „Im Finale sind wir eine Zeit um Platz sieben herum gefahren“, machen die 01:04.88 Minuten im letzten Rennen den Hanauern Mut für die weiteren Aufgaben in der Bundesliga. Weiter geht es für den Sportstadtachter Hanau beim zweiten Renntag am Samstag, 21. August, in Minden. (Von Julia Meiss)

Hanau: Christoph Dübler, Kapitän Daniel Thiem, Remig Halama, Tobias Maibaum, Mario Woitaschek, Daniel Kaiser, Tim Steinebach, Konstantin Wenzel, Moritz Schneider, Philipp Alexander Maibaum, Andreas Thiem, Alexander Wenzel, Stm. Kerstin Büttner

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare