Wird er Nationalcoach Kanadas?

Zieht es Herbert in die Heimat?

Seit fast zehn Jahren ist Gordon Herbert Skyliners-Trainer. Seine Zukunft übers Saisonende hinaus ist offen. Foto: hübner
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Seit fast zehn Jahren ist Gordon Herbert Skyliners-Trainer. Seine Zukunft übers Saisonende hinaus ist offen. Foto: hübner

Frankfurt – Noch immer wirkt Gordon Herbert etwas angespannt. Die vergangenen Monate haben Spuren hinterlassen beim Kanadier. Von Harald Joisten

Nie zuvor in seinen fast zehn Jahren als Trainer der Frankfurt Skyliners dürfte er eine so schwierige Phase durchgemacht haben – sowohl sportlich als auch menschlich. Erst, seitdem vor wenigen Wochen die Mannschaft umgekrempelt wurde, kehrt beim ehemaligen Basketball-Nationalspieler die Freude an der Arbeit langsam zurück. „Wir haben eine gute Truppe und wachsen als Team zusammen“, sagt Herbert. Doch wirklich zufrieden wirkt er nicht. Und so reißen die Gerüchte nicht ab, der Meistertrainer von 2004 könnte die erfolgreichste Station seiner bisherigen Trainerlaufbahn zum Saisonende verlassen.

Seine Vertrag in Frankfurt läuft im Sommer aus. Angeblich überlegt der kanadische Verband, ihn als Nationaltrainer zu verpflichten. Schon einmal, im Februar 2018, hatte Herbert dort als Interimstrainer ausgeholfen – bei zwei WM-Qualifikationsspielen. Eine „große Ehre“ sei es gewesen, befand er.

Herbert, der am Samstag 60 Jahre alt wird, lässt sich nicht in die Karten blicken: „Ich habe seit drei, vier Monaten keinen Kontakt mehr zum kanadischen Verband gehabt“. Auch liegen ihm „kein Angebot“ vor. Mehr will er vorerst nicht sagen. Nur soviel: „Ich hoffe, eine Entscheidung fällt bis März.“

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Dass Herbert an dem Posten interessiert sein dürfte, liegt nahe. Er hätte nicht mehr den wöchentlichen Terminstress und müsste weniger Busreisen bestreiten, was seinen chronischen Rückenbeschwerden entgegen käme. Und er hätte die kleine Chance, als Trainer bei den Olympischen Spielen 2020 dabei zu sein. Vorerst aber steht der Bundesliga-Alltag an. Morgen (20.30 Uhr) tritt er mit den Skyliners beim Tabellenfünften Bamberg an. Eine weitere Niederlage würde die ohnehin kleine Play-off-Chance der Skyliners schmälern – und Herberts Laune nicht unbedingt anheben.

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