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Werte wichtiger als siebte Meisterschaft - Frankfurt im Finale gegen „Löwen“

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Symbolbild

Uli Byszio lag mit seiner Prognose aus dem Oktober 2018 richtig. „Die Chancen stehen gut, dass wir ins Finale kommen“, hatte der große Rugby-Förderer des SC Frankfurt 1880 gesagt.

Frankfurt – Sieben Monate später ist es so weit: Die Achtziger stehen im Endspiel und haben dort als Ausrichter am Samstag (15 Uhr) den TSV Handschuhsheim zu Gast. Mit einem Sieg gegen die „Löwen“ aus der Rugby-Hochburg Heidelberg würde der SC 1880 zum siebten Mal in seiner Geschichte den nationalen Titel gewinnen.

Zuletzt waren die Frankfurter vor zehn Jahren Meister. Damals konnte man die Eigengewächse im Team an einer Hand abzählen. Das hat sich längst geändert. Die Legionäre von damals wurden zum Teil als Nachwuchstrainer eingesetzt. Mit Erfolg.

In den vergangenen Jahren dominierte der SC 1880 den Jugendbereich. Nun gelang der „Grand Slam“: Frankfurt holte alle Titel von der U12 bis zur U18 und will mit den Herren nach Möglichkeit nachziehen. Der Mannschaft um Mark Sztyndera (einst RK Heusenstammer) gehören inzwischen zahlreiche Eigengewächse an. Für Byszio ist das wichtiger als Titel. „Wir machen Kinder zu jungen Männern“, sagte er dem Internetportal totalrugby.de. „Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen, Zielerreichung, auch gegen übermächtige Gegner bestehen“ – das wolle man der Jugend vermitteln.  cd

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