Eurobowl-Finale:

Frankfurt-Coach setzt auf neuen Quarterback

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Frankfurt – Mit dem Eurobowl-Endspiel gegen die Braunschweig Lions steht für die Erstliga-Footballer der Frankfurt Universe am heutigen Samstag der erste Höhepunkt der Saison an. Von Uwe Lange

Im Eurobowl XXXII in der Frankfurter PSD-Bank Arena (Kickoff um 20 Uhr) versuchen sich gleich zwei deutsche Teams die Krone der besten europäischen Mannschaft aufzusetzen. Die Mannschaft der Lions um Head Coach Troy Tomlin geht dabei als Titelverteidiger in die Begegnung, nachdem man im letztjährigen Finale an gleicher Stelle und gegen denselben Gegner deutlich mit 55:14 gewann. Mit einem erneuten Sieg könnten die Lions zum vierten Mal in Folge den Eurobowl für sich entscheiden und würden sich auch in diesem Wettbewerb, mit dann insgesamt sechs Titeln, alleine an die Spitze vor die Vienna Vikings (bisher ebenfalls fünf Titel) setzen.

Die erste Universe-Saisonniederlage der Vorwoche im Ligaspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Schwäbisch Hall muss man somit schnell wegstecken, will man gegen die Übermannschaft aus Niedersachsen eine Chance haben. Braunschweig gilt schon seit Jahren als das Maß aller Dinge im American Football, agieren vergleichbar mit der Dominanz der Fußballer des FC Bayern aus München.

Frankfurt Universe gewinnt den Europapokal: Bilder

Mit ihrem neuen Quarterback, dem US-Boy Andrew Elffers fand Universe einen Nachfolger für den am Knie so schwer verletzten Steve Cluley. Der agierte die vergangenen fünf Jahre am renommierten APU College und war dort drei Jahre Starting Quarterback, gewann drei Meistertitel. Der 23-jährige Spielmacher kommt aus Pasadena (Kalifornien) und bekommt von seinem Coach viele Vorschusslorbeeren: „Andrew ist für mich genau der Spieler, wenn ich nach einem athletischen Passgeber suche. Er ist sehr talentiert und vom Spielstil ähnelt er Steve, das macht die Eingewöhnung sicherlich leichter“, sagt Universe-Cheftrainer Brain Caler. Für Frankfurt würde ein Erfolg über die Lions gleichzeitig eine Revanche für die in der Vorsaison demütigende Niederlage bedeuten, als man sich zuhause vorführen ließ.

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