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Frauen der HSG Rodgau setzen auf „Betonmischung“

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Von: Robert Giese

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Szene aus dem Hinspiel: Laura Keller (Mitte) trifft mit der HSG Rodgau am Samstag erneut auf den Hannoverschen SC, diesmal auswärts.
Szene aus dem Hinspiel: Laura Keller (Mitte) trifft mit der HSG Rodgau am Samstag erneut auf den Hannoverschen SC, diesmal auswärts. © eyssen

Mit einem Sieg in Hannover könnten die Drittliga-Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden den vorzeitgien Klassenerhalt feiern. Den Grundstein für den Erfolg soll erneut die Defensive legen.

Rodgau – Mit bisher zwei Siegen in zwei Spielen haben sich die Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden eine glänzende Ausgangsposition für den Klassenerhalt in der 3. Liga geschaffen - und könnten bereits am Samstag den Nichtabstieg feiern. Dafür muss das Team von Ergün Sahin allerdings beim Hannoverschen SC gewinnen, der sich zuletzt ebenfalls in guter Form präsentierte und dem Tabellenführer der Gruppe IV der Abstiegsrunde alles abverlangen dürfte.

Drei Punkte holte das Team aus Niedersachsen aus den vergangenen beiden Spielen und hat damit ebenfalls noch die Chance, den Gang in die Viertklassigkeit zu vermeiden. Der Trainer der Rodgauerinnen warnt daher trotz des 31:28-Siegs im Hinspiel vor zu viel Selbstsicherheit: „Der HSC muss gegen uns unbedingt punkten und wird daher hart und aggressiv agieren. Wir müssen da unbedingt einen kühlen Kopf bewahren, das wird kein Selbstläufer.“

Um den dritten und im Hinblick auf den Klassenerhalt entscheidenden Sieg einzufahren, setzt Sahin auf die gleiche Entschlossenheit, die seine Mannschaft in den beiden vergangenen Spielen ausgezeichnet habe. „Wenn wir das fortsetzen können, sind wir dem Ziel, das wir uns gesteckt haben, sehr nah“, ist der HSG-Coach überzeugt. Ein weiterer wichtiger Faktor, um die beiden Punkte aus der niedersächsischen Landeshauptstadt zu entführen, sei der richtige Fokus: „Ich erwarte von meiner Mannschaft 60 Minuten Konzentration und Entschlossenheit in jeder Form“, stellt Sahin klar.

Das gelte in erster Linie für die Abwehr, welche vor allem in Dortmund die Grundlage für den Auswärtssieg war - vor zwei Wochen ließen die „Baggerseepiratinnen“ dort lediglich 22 Gegentore zu. „In Hannover müssen wir in der Deckung die gleiche Betonmischung anrühren wie in Dortmund“, fordert der Trainer der Rodgauerinnen daher, in der Defensive erneut nichts anbrennen zu lassen.

Im Angriff hatte sich bei der HSG zuletzt die deutlich besser besetzte Ersatzbank bemerkbar gemacht, wodurch Sahin mehr Optionen hatte. Das soll sich auch in Hannover auszahlen. Wichtig sei es dabei aber, nichts zu überstürzen: „Wir müssen in der Offensive mit Geduld und Disziplin agieren“, gibt Sahin vor - dann könnte sein Team am Samstag gleich den ersten Matchball zum Klassenerhalt nutzen.  rob

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