Hessenliga

Frey und Meub sollen den Laden wieder dichtmachen: Erlensees Innenverteidiger gegen Flieden gefordert

Vier Punkte aus zwei Spielen haben die Erlenseer um Aaron Frey gegen den Hünfelder SV (Christopher Sternstein, links) gesammelt. Die Aufstiegsrunde sei beim FCE aber dennoch kein Thema.
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Die Erlenseer Abwehr um Aaron Frey spielt bisher eine gute Runde.

Gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (0:1) ging es für den FC Erlensee am vergangenen Samstag laut Jochen Breideband um Bonuspunkte, am Mittwoch (19 Uhr, Sportzentrum) gegen Buchonia Flieden dagegen um wichtige Punkte im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Hessenliga. Obwohl die Erlenseer hinter dem souveränen Tabellenführer Fulda-Lehnerz Zweiter in der Gruppe A sind, hebt im Sportzentrum keiner ab.

Erlensee – Weiter gilt die Devise, kräftig Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, von der Aufstiegsrunde spricht keiner. Trotzdem sind die Perspektiven bestens. „Wenn wir am Mittwoch gewinnen sollten, hätten wir 14 Punkte aus sieben Spielen geholt. Zwei Punkte pro Spiel, das wäre eine fantastische Ausbeute“, meint der FCE-Trainer. Und die Punkte sind nach seiner Ansicht „nicht zusammengestolpert worden, sondern aufgrund guter Leistungen eingefahren worden.“

Sorgen, dass die Partie gegen Fulda-Lehnerz zu viel Kraft gekostet habe, hegt Breideband nicht. „Die Spieler haben die Niederlage gut weggesteckt. Sie ärgerten sich vielmehr darüber, dass nicht wenigstens ein Punkt in Erlensee blieb, da sie merkten, dass mehr drin war“, sagt Breideband.

Jetzt soll gegen Flieden Versäumtes nachgeholt werden. Eine leichte Aufgabe wird es aber nicht. Im Hinspiel vor zweieinhalb Wochen trennten sich beide Mannschaften 1:1. Dabei stach Breideband besonders Fabian Schaub, Sohn des früheren Eintracht-Spielers Fred Schaub, ins Auge. „Das ist ein unangenehm zu verteidigender Angreifer.“ Er vertraut dabei seinen beiden Innenverteidigern Aaron Frey und Tobias Meub, die schon gegen Fulda-Lehnerz wenig zuließen. Die Verpflichtung dieser beiden hochgewachsenen Defensivspieler erweist sich immer mehr als Trumpfkarte. „Bei Aaron, der in den USA schon unter professionellen Bedingungen spielte, konnte man das erwarten, aber nicht unbedingt bei Tobias, der aus der Verbandsliga kam“, freut sich der FCE-Übungsleiter insbesondere über die gute Entwicklung des Ex-Großkotzenburgers. Wer den Fuldaer Torjäger Dominik Rommel fest im Griff hatte, sollte auch gegen Schaub bestehen können.

Für noch größere Schlagzeilen sorgte Leonhard Kohlstedt. Als Torwart Nummer vier wusste der 19-Jährige zu überzeugen. Auch gegen Flieden gehört er dem Kader an. Was auch auf Nico Damm zutreffen könnte. Nach seiner Verletzung im ersten Spiel gegen Hünfeld machte er am vergangenen Sonntag im B-Team gegen den KSV Langen-Bergheim (7:0) seine ersten Gehversuche und überzeugte sofort mit zwei Treffern. „Er ist eigentlich unser Neuner und war zum Saisonstart richtig gut drauf“, hofft Breideband auf eine Rückkehr des Stürmers.

Auch Danny Fischer, dem Breideband gegen die Osthessen eine Pause verordnete, ist wieder ein Kandidat für die Anfangself.

Noch nicht so weit ist Dorian Ahouandjinou. Mit einem längeren Ausfall rechnet Breideband dagegen bei Marcel Mohn, der sich gegen Fulda an der Schulter verletzte. „Gebrochen scheint nichts zu sein, wir müssen aber erst das MRT abwarten“, berichtet Breideband.  geb

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