„Vier-Punkte-Spiel“ gegen Speyer

Basketball-ProB: „Giraffen“ unter Druck

Der Langener Martinis Woody (rechts, im Spiel gegen Nördlingen) blieb zuletzt hinter den Erwartungen zurück.
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Der Langener Martinis Woody (rechts, im Spiel gegen Nördlingen) blieb zuletzt hinter den Erwartungen zurück.

Langen/Hanau - Nach den jüngsten Auswärtsschlappen sind die Drittliga-Basketballer aus der Region in eigener Halle auf Wiedergutmachung aus. Spitzenreiter Hanau empfängt Weißenhorn, der schwächelnde TV Langen steht gegen Speyer bereits unter Zugzwang.

Hanau White Wings - Weißenhorn Youngstars (Sa., 19 Uhr)

„Das schöne am Basketball ist, dass wir nur eine Woche später die Möglichkeit haben, uns zu rehabilitieren.“ Mate Condic vom Management der Hanau White Wings ist überzeugt davon, dass die Pleite in Speyer dem Spitzenreiter keinen Knacks versetzt hat. „Wir haben schon nach den Spielen gegen Dresden und Lich die passenden Antworten gegeben. Die Mannschaft wird auch diesmal die Reaktion auf dem Feld zeigen.“

Auch die Begegnung in Speyer zeigte: Ziehen die White Wings ihr Spiel durch, sind sie in der Lage, jedes Team der ProB zu schlagen. Das gilt auch für das Duell mit Weißenhorn. Der Kooperationspartner des Erstligisten Ulm machte schon im Hinspiel den Hanauern das Leben schwer, die sich so eben in die Verlängerung retteten. Top-Scorer Caleb Walker traf zum entscheidenden 82:81. „Wir hätten natürlich nichts dagegen, wenn wir die Begegnung diesmal schon nach 40 Minuten entscheiden“, schmunzelt Condic. Dazu müssten sich die Gastgeber in erster Linie schneller auf die wechselnden Verteidigungen der Youngstars einstellen und Till-Joscha Jönke besser unter Kontrolle bekommen. Der Spielmacher erzielt im Schnitt 23 Punkte und verfügt über BBL-Erfahrung. Beim Blick auf die Tabelle sind die Rollen dennoch klar verteilt. Weißenhorn ist als Tabellenzehnter punktgleich mit Frankfurt (8.). „Was die Tabelle zu sagen hat, haben wir letzte Woche gesehen“, warnt Condic.

TV Langen - Baskets Speyer (Sa., 19.30 Uhr)

Nach zwei Niederlagen in Folge ist die Mannschaft von Thomas Glasauer auf den elften Tabellenplatz abgerutscht. Zwar ist die Süd-Division der ProB weiter eng zusammen, doch mit jeder weiteren Niederlage geraten die Playoff-Ränge - und damit der vorzeitige Klassenerhalt - mehr und mehr außer Reichweite.

„Die Partie gegen Speyer ist ein Vier-Punkte-Spiel, soviel steht fest“, sagt Glasauer, der den Zusammenhalt im Team vermisst. „Es gibt Spieler, die ihr Spiel über das der Mannschaft stellen.“ Zudem blieben die US-Amerikaner Martinis Woody und Jermel Kannedy zuletzt unter Normalform. „Beide müssen gegen Speyer voll da sein“, warnt Glasauer vor den Gästen, die nach dem Triumph gegen Hanau mit viel Selbstvertrauen in die Sehring-Halle kommen. Mit Marcus Smallwood und Billy McShepard verfügt Speyer über ein starkes Duo unter den Körben, das zusammen 35,5 Punkte und 24 Rebounds pro Partie erzielt. „Wir müssen beim Rebound dagegen halten und die starken Distanzschützen kontrollieren“, fordert Glasauer. 

jp

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