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Großkrotzenburg verabschiedet sich mit 1:7-Packung in Richtung Gruppenliga

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Auf seine Tore hofft die Germania: Volkan Sungun will mit Großkrotzenburg nach miserabler Hinrunde in Neu-Isenburg den Auftakt für eine bessere Rückserie machen.
Abgestiegen: Volkan Sunguns Tore konnten Germania Großkrotzenburg nicht in der Verbandsliga halten. © Scheiber

Der FC Germania Großkrotzenburg hat sich im Kellerduell beim SV Pars Neu-Isenburg eine 1:7-Klatsche eingehandelt. Das Ergebnis passte zum traurigen Fakt des Tages, denn die Mannschaft von Trainer Christos Tsifnas steht nun auch rechnerisch als Absteiger fest.

Neu-Isenburg – Vieles spricht dafür, dass auch der SV Pars die Krotzenburger in die Gruppenliga Frankfurt Ost begleiten wird. Die Leistungsexplosion des SVP in den vergangenen Wochen kommt aufgrund des weiterhin großen Rückstands auf die Nichtabstiegsplätze wohl zu spät.

Bei den Gästen musste Trainer Christos Tsifnas personell improvisieren. Kapitän Maik Neuendorf und Angreifer Connor Sturm fielen verletzungsbedingt aus, der junge Timucin Sen sagte wegen Abiturvorbereitungen ab. „Es mag angesichts des Ergebnisses komisch klingen, aber wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht“, berichtet Tsifnas.

Alessandro Fröb hatte den Hanauer Kreisvertreter in der 17. Minute in Führung gebracht. Die Isenburger drehten den Spieß mit zwei Treffern nach Eckbällen um. „Die Positionen waren zugeteilt, doch eingehalten wurden sie nicht“, kritisierte Tsifnas das Deckungsverhalten bei den beiden Standardsituationen.

Efkan Erdem war jeweils als Torschütze der Nutznießer. In der zweiten Hälfte konterte der SV Pars seinen Gegner klassisch aus. Die Führung im Rücken beflügelte die Gastgeber, nach Vladimir Trucics Hattrick war das Spiel entschieden. Dominique Jourdan (ehemals Hanau 93) machte in der 79. Minute für Pars das halbe Dutzend voll. „Wir haben mit der Abwehrkette viel zu hoch gestanden“, monierte Tsifnas. Dass sich seine Mannschaft recht wehrlos dem Schicksal ergab, schmeckte dem Übungsleiter überhaupt nicht.

Im Vergleich zu den Auftritten in den vergangenen Wochen bedeutete dieses Auswärtsspiel aus Sicht der Großkrotzenburger einen klaren Rückschritt. „Dass uns sowas in dieser Runde noch mal passiert, hätte ich nicht gedacht“, resümierte Tsifnas zerknirscht.

Großkrotzenburg: Sememey - Pock, Ragaman, Rubin, Ennin, Kqiku, Ucar (31. Saniyeoglu), Erinc, Fröb, Khederzahdeh (70. Menge), Sungun

Tore: 0:1 Fröb (17.), 1:1 und 2:1 Erdem (33./38.), 3:1, 4:1 und 5:1 Trucic (55./64./73.), 6:1 Jourdan (79.), 7:1 Darwiche (85.) - Schiedsrichter: Prölss (Ober-Ramstadt) - Zuschauer: 30 - Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung / -

Von Frank Schneider

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