3. LIGA Gastspiel in Schwetzingen / Nieder-Roden in Leipzig vor hoher Hürde

Hanau auf dem richtigen Weg

Kreisläufer Lucas Lorenz trug zuletzt drei wichtige Tore bei zum 26:21 der HSG Hanau gegen den HSC Bad Neustadt. Am Samstag geht es zur HG Oftersheim/Schwetzingen. Foto: scheiber

Offenbach – Die beiden Handball-Drittligisten der Region stehen am Samstag vor anspruchsvollen Auswärtsaufgaben.

SC DHfK Leipzig II - HSG Rodgau Nieder-Roden (Sa., 18 Uhr). „Die Leipziger haben als Mannschaft eine enorme Entwicklung hingelegt“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann, „und verfügen handballerisch über eine extreme Qualität. Auch körperlich ist das Team sehr stark.“ Abgesehen von der 22:35-Klatsche bei der HSG Hanau verkauften sich die Sachsen im bisherigen Saisonverlauf sehr ordentlich, mit 6:8 Punkten nimmt die Bundesliga-Reserve des zehnten Platz ein. „Nußloch und Leutershausen haben sich bei ihren Siegen in Leipzig sehr schwergetan“, weiß Redmann, dass die Trauben in Sachsen sehr hoch hängen.

Bisher haben die Nieder-Rodener aber in allen sechs Saisonspielen erfolgreich geerntet, mit vier Siegen und zwei Unentschieden sind die Baggerseepiraten als einzige Mannschaft der Liga noch ungeschlagen. Das soll auch am Samstag so bleiben. Redmann hofft, dass ihm wieder mehr Alternativen zur Verfügung stehen, als zuletzt gegen Großsachsen als der HSG am Ende die Kräfte ausgingen, um erneut doppelt zu punkten. Hinter Philip Wesp (Knöchelverletzung) steht noch das größte Fragezeichen, Yannik Sinnecker, der gegen Großsachsen nach nur drei Minuten umknickte und sich die Bänder dehnte, soll wieder dabei sein. Auch Alexander Weber soll nach überstandener Verletzungspause wieder ein paar Minuten Spielpraxis sammeln, Philip Wunderlich gehört ebenfalls wieder dem Kader an. „Ich hoffe, dass mir 14 Spieler zur Verfügung stehen. Ich bin mal optimistisch, dass wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen“, blickt Redmann voraus.

HG Oftersheim/Schwetzingen - HSG Hanau (Sa., 19.30 Uhr). „Die haben ein schönes Ausrufezeichen gesetzt und sind besser als die bisher erreichten 6:8 Punkte“, sagt Hanaus Trainer Oliver Schulz über die Baden-Württemberger, die am vergangenen Wochenende in Northeim mit 37:28 triumphierten. „Das ist eine spielstarke Mannschaft, der man die Spielfreude anmerkt. Sie agieren sehr facettenreich, setzen oft den siebten Feldspieler ein und spielen das sehr diszipliniert“, warnt Schulz. Aufzupassen gilt es vor allem auf den starken Rückraum und Lino Messerschmidt am Kreis. „Wir müssen in der Abwehr gut verdichten, aggressiv am Mann stehen und lassen am besten erst gar keine Würfe zu“, erklärt der HSG-Trainer und verlangt volle Konzentration auf die Auswärtspartie: „Die anschließenden drei Heimspiele interessieren uns aktuell nicht.“ Schulz sieht seine Mannen auf einem guten Weg: „Die Partie gegen Bad Neustadt war wieder ein Schritt nach vorne, wir sind auf einem guten Weg. Und den wollen wir in Schwetzingen fortsetzen.“ Rechtsaußen Björn Christoffel und Rückraumschütze Michael Malik trugen auch der Partie gegen Bad Neustadt kleinere Blessuren davon, trainierten zu Wochenbeginn nicht. In wie weit sie einsatzfähig sind, entscheidet sich erst kurzfristig.  leo

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