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Vom Kreis abgebügelt: Keine Ausnahmen für HSG und White Wings 

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Von: Dominik Sharaf, Thorsten Jung

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Antrag gescheitert: Die White Wings Hanau um Till-Jöscha Jönke (weißes Trikot) bekommen keine Ausnahmegenehmigung.
Antrag gescheitert: Die White Wings Hanau um Till-Jöscha Jönke (weißes Trikot) bekommen keine Ausnahmegenehmigung. © Patrick Scheiber/Goebel

Die ProB-Basketballer der Ebbecke White Wings und die Handballer der HSG Hanau sind mit ihren Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen gescheitert.

Die beiden Vereine hatten beim Main-Kinzig-Kreis offiziell angefragt, ob die den Sport betreffenden Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus für sie aufgehoben werden könnten.

Auch HSG Hanau bekommt keine Ausnahmeregelung vom Main-Kinzig-Kreis genehmigt

Bei der HSG Hanau hatte man mit Blick auf die A-Jugend auf eine Ausnahmegenehmigung gehofft. Der Nachwuchs der Hanauer Handballer sollte eigentlich Mitte September in der Qualifikation um einen Platz in der A-Jugend-Bundesliga spielen. Durch die verschärften Maßnahmen hat die HSG nun keine Chance auf eine Teilnahme an der höchsten deutschen Spielklasse. Dort ist die HSG Gründungsmitglied und spielt seit neun Jahren ununterbrochen in der A-Jugend-Bundesliga. Die Jugendarbeit gilt bei der HSG als Rückgrat des Vereins.

Bei den White Wings findet man sich mit der Entscheidung des Kreises ab: „Es ist natürlich blöd. Auf der anderen Seite macht man die Maßnahmen nicht umsonst. Wenn man dadurch das Infektionsgeschehen wieder niedrig bekommt, ist das in Ordnung“, sagte Sebastian Lübeck am Freitagmittag in einer ersten Stellungnahme. 

White Wings Hanau wollen auf gerichtliche Schritte verzichten

Auf gerichtlichen Schritte, „wie eine Klage oder eine einstweilige Verfügung“, wollen Hanaus Korbjäger verzichten, erklärte der Geschäftsführer. „Wir wären am Dienstag sehr gerne ins Training gestartet, weil das Team bis auf einen Spieler steht und alle bereit waren.“

Stattdessen muss Lübeck gemeinsam mit Trainer Kamil Piechucki umplanen. Am Montag will man sich zusammensetzen. Im Vordergrund soll erst mal Fitnesstraining stehen. „Die Jungs können im Fitnessstudio arbeiten und joggen gehen. Außerdem dürfen wir ja grundsätzlich mit den zwölf Jungs weiter in die Halle. Auf den Korb werfen ist erlaubt, wenn auch nur mit Abstand.“

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