White Wings

Hanau will unterm Korb körperliche Vorteile ausspielen

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Basketball

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison sind die Basketballer der Hanau White Wings in der Fremde gefordert. Dabei kommt es am Samstag (19 Uhr) zum Wiedersehen mit den Baunach Young Pikes.

Hanau – Der Start verlief ähnlich, Hanau und Baunach stehen mit zwei Siegen und einerNiederlage in der oberen Tabellenhälfte – beide unterlagen Speyer. „Ich denke, wir sollten Baunach als Gegner nicht unterschätzen. Sie sind ein junges, talentiertes Team. Durch die Verbindung zu Brose Bamberg besteht für einige Spieler die Möglichkeit, in dieser Saison bereits im Bundesliga-Kader aufzulaufen“, sagt der Hanauer Assistenztrainer Michael Luprich. Mateo Seric etwa stand vergangene Woche im Aufgebot des früheren Serienmeisters. Er zählt zu den Leistungsträgern der Young Pikes und erzielt im Schnitt 13 Punkte. Doch auch die Spielmacher Marvin Heckel, Moritz Plescher und Elias Baggette punkten zweistellig.

Zudem knacken acht Spieler des Baunacher Kaders die Zwei-Meter-Marke. „Sie sind ziemlich groß, jedoch körperlich aufgrund des jungen Alters unterlegen. Entsprechend werden wir den Ball häufiger unter den Korb bringen und versuchen, unsere Vorteile dort auszuspielen“, betont Luprich. „Wichtig wird sein, dass wir auf uns schauen und unser Spiel durchziehen. Dazu gehört neben einer aggressiven, konzentrierten Defensive auch eine gute Balance zwischen Drei-Punkte-Würfen und Zug zum Korb.“

Positiv für die Hanauer: Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke kehrt nach seiner Ein-Spiel-Sperre in den Kader zurück. Das entlastet auch den spanischen Spielmacher Miquel Rodriguez: „Dadurch, dass Till letzte Woche gefehlt hat, musste Miquel mehr Minuten spielen. Das wird sich nun ändern“, so Luprich.  jp

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