Hanauer lassen Orplid laufen

Barbara Jobst (am Ball) verlor mit dem TSV Hanau gegen Eintracht Frankfurt II 0:3.

Offenbach (leo) - Mit einem glatten 3:0-Sieg stürzten die Volleyballer der TG Hanau Orplid Frankfurt von der Tabellenspitze der Oberliga und liegen als Tabellenfünfter nur noch zwei Punkte hinter Spitzenreiter TV Biedenkopf.

Dagegen kassierten die Frauen des TSV Hanau im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga gegen Eintracht Frankfurt II eine bittere 0:3-Klatsche.

MÄNNER

Oberliga Hessen

TG Hanau - Orplid Frankfurt 3:0 (25:13, 25:17, 25:21). Das Spitzenspiel war eine klare Angelegenheit zu Gunsten der Hanauer, die lediglich zu Beginn des dritten Satzes (0:5) kurz in Verlegenheit gerieten. „Ich bin sehr zufrieden, wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, meinte Hanaus Co-Trainer Christoph Wiesemann, der seinen „Chef“ Oliver Schmidt (Klassenfahrt) vertrat, „wir wussten, dass Orplid Trainingsrückstand hat und wollten den Gegner zum Laufen bringen.“ Die Hanauer schlugen stark auf, überzeugten zudem mit einer guten Blockarbeit. Dagegen wurden die Befürchtungen von Orplid-Trainer Roland Miehm nach der mangelhaften Vorbereitung wahr: „Wir haben als Mannschaft nicht harmoniert, die Annahme war schlecht und wir hatten keine Sicherheit in unserem Spiel.“ Zudem stand Routinier Jens Fischer verletzungsbedingt nur für Kurzeinsätze zur Verfügung.

FRAUEN

Oberliga Hessen

TSV Hanau - Eintracht Frankfurt II 0:3 (11:25, 28:30, 14:25). „Wir lassen uns nach ein, zwei Fehlern zu schnell aus dem Rhythmus bringen. Dann ist der Frust da, das Ganze ist mittlerweile eine Kopfsache“, meint TSV-Trainer Reiner Elmrich. Im zweiten Satz kämpften sich die Hanauerinnen ins Spiel zurück, nutzten aber einige Satzbälle nicht. Nach dem 28:30 war das Spiel endgültig gelaufen.

Bezirksoberliga Süd

TSV Trebur - TV Offenbach 1:3 (25:21, 23:25, 14:25, 22:25), TSV - TV Dreieichenhain 2:3 (18:25, 13:25, 25:19, 25:19, 7:15). Beim Tabellenschlusslicht sicherten sich Offenbach und Dreieichenhain den erwarteten Sieg, hatten aber einige Mühe. „So schlecht ist Trebur nicht, bei null Punkten unterschätzt man den Gegner schnell. Bei uns waren einige Spielerinnen hypernervös und haben die übrigen angesteckt“, erklärte TVO-Trainer Werner Anton. Dabei führten die Offenbacherinnen im ersten Satz schnell mit sechs, sieben Punkten, „doch dann ging gar nichts mehr“, sagte Anton. Dann aber kämpfte sich der TVO doch noch zum Sieg.

Der TVD, der bereits das Hinrundenspiel nur mit 3:2 gewonnen hatte, nahm nach einer 2:0-Satzführung noch den Ausgleich hin, setzte sich im Tiebreak aber sicher mit 15:7 durch.

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