Handball-Bezirksoberliga

Bei Hanau III schrillen die Alarmglocken

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Mit 13 Treffern war Carl-Philipp Erk (rechts) der überragende Werfer beim Sieg des OFC gegen Niederrodenbach. Hier setzt er sich gegen Leon Eck durch.

Offenbach - Die Handballer der Offenbacher Kickers sind einfach nicht aufzuhalten. Mit dem souveränen 40:33-Sieg vor 250 Zuschauern im Spitzenspiel gegen Niederrodenbach baute der Tabellenführer der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau seine Bilanz auf 22:0 Punkte aus.

Mit einem klaren Heimsieg im Kellerduell gegen die HSG Dreieich verschaffte sich die SG Hainburg etwas Luft im Abstiegskampf

SG Dietesheim/Mühlheim – HSG Hanau III 35:27 (16:12)

Im Angriff gingen die Hanauer zu sorglos mit ihren Chancen um. Insbesondere von den Außenpositionen und am Kreis wurden klare Möglichkeiten liegengelassen. Mühlheim hingegen kam in einen Lauf und traf von allen Positionen nach Belieben – anfangs aus dem Rückraum, später vermehrt über den Kreis.

„Bei solch einer Leistung insbesondere in der zweiten Halbzeit, müssen bei jedem, nicht nur beim Trainer, die Alarmglocken schrillen“, machte HSG-Trainern Peter Corell nach dem Spiel aus seiner Enttäuschung keinen Hehl.

Spielfilm: 0:2, 3:3, 7:9, 11:11, 14:12, 16:12 – 19:15, 24:16, 29:21, 35:27

7m: 2/2 – 2/2 - Zeitstrafen: 3 – 2

SG Dietesheim/Mühlheim: Waldschmitt, Spriesterbach, Guth, Schmidt (9), Werner (8), Mrosinsky, Westphal (3), Spahn, Fritz (1), Duttine (1), Baier (9), Kreuzer (4), Vogel, Ochsenreiter

HSG Hanau III: Bondkirch, Siekierski, Kupferschmidt (3), Winkler, Corell (3), Niederhüfner (4), F. Kosch (2), Planas (1), Kegelmann (7/2), Valina, Recker (4), Schulze, Horn (1), Just (2)

SG Hainburg – HSG Dreieich 29:19 (15:10)

Die stark durch Verletzungen geschwächten Hainburger nahmen den Kampf vom Anpfiff weg an. Vor allem über die Mitteposition mit Martin Fink, der mit Kreisläufer Dirk Etzel bestens harmonierte, wurden die entscheidenden Akzente gesetzt. In der Abwehr zeigten sich die Gastgeber äußerst zweikampfstark und ließen zwischen der 30. und 42. Minute nur ein Gegentor zu, was die Basis zum Sieg legte. Hainburgs Torhüter Daniel Kujawski betonte: „Die geschlossene Mannschaftsleistung in der zweiten Spielhälfte war unschlagbar.“

Spielfilm: 4:0, 6:6, 9:8, 15:10 - 21:11, 24:14, 29:19

7m: 6/3 – 4/3 - Zeitstrafen: 5 – 2

SG Hainburg: Kujawski, Marburger, Seidenspinner (1), Staab (1/1), S. Fink (3,) Schwab, M. Fink (8), Pfeifer (2/2), Merget (3), Stock (1), Lenz (2), Etzel (6), Mück (2)

HSG Dreieich: Leichtling, Bölke (1), Mitteregger (1), Zachgo (1), Ziegener, Mohr (6), Lenhardt (1), Cosar, Weimer (2), Raschke (5), Harms, Amstutz, Wunderlich (1), Häfner (1)

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OFC Kickers – TSG Niederrodenbach 40:33 (20:18)

Die körperlich überlegenen Rodenbacher taten sich schwer gegen den hochmotivierten OFC. Die Offenbacher Abwehr stand gut und vorne bestrafte die Offensive die kleinsten Fehler des Gegners konsequent.

In der zweiten Halbzeit zog der Tabellenführer merklich das Tempo an, sodass dem Verfolger zunehmend die Puste ausging. Auch mit sieben Feldspielern und mehrfacher Manndeckung konnte Niederrodenbach nichts mehr ausrichten. „Niederrodenbach war der erwartet schwere Gegner, doch meine Jungs haben ein starkes Spiel gemacht und so Niederrodenbach in die Schranken gewiesen“, freute sich OFC-Trainer Klaus Bastian nach dem Topspiel.

Spielfilm: 3:3, 7:3, 9:6, 10:8, 11:10, 13:10, 14:14, 16:14, 19:16, 20:18 – 21:20, 25:23, 31:24, 35:27, 37:30, 40:32, 40:33

7m: 3/4 - 3/3 - Zeistrafen: 3 – 4

OFC Kickers: Rieth, Ritter, Adolph (2), Langsdorf (1), Strohl (2), Sauer (6), Erk (13/3), Göbel (5), Kuhn, Epping (3), Ruhnau (1), Markovic (4), Küchler (3), Ritte

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HSG Kinzigtal – TSV Klein-Auheim 44:20 (25:10)

Ohne mehrere Stammspieler trat der TSV Klein-Auheim ohne große Erwartungen beim Tabellendritten in Kinzigtal an. Entsprechend einseitig war dann auch der Spielverlauf. Bereits in der 20. Minute war der Favorit mit zehn Toren deutlich enteilt (16:6). Spielertrainer Andreas Schleiff resümierte: „Einen Ausfall eines Leistungsträgers kann man verkraften, aber nicht vier. Wir wollen dieses Spiel abhaken und uns nun auf die nächsten Spiele gegen die direkte Konkurrenz fokussieren.“

Spielfilm: 2:2, 4:2, 10:3, 16:6, 21:9, 25:10 – 27:14, 35:18, 41:19, 44:20

7m: 7:6 – 4/1 - Zeitstrafen: 2 – 1

TSV Klein-Auheim: Eift, Valina, Hohmann (3), Ziegler (1), Gutermuth (2), Schilt (1), Freud (2), Welsch, Schleiff (1), Heyne (2), Bauer (1), Kaiser (1), Guth (5), Draeger (1)

TV Wächtersbach – HSG Dietzenbach 29:25 (12:14)

Immer wenn die Dietzenbacher ihre Stärke im Gegenstoß ausspielten, hatten sie leichte Vorteile, konnten diese jedoch nicht nutzen. Die Gäste verloren aufgrund der vielen Fehlwürfe und der technischen Fehler ihren Faden und dadurch das Spiel. HSG-Trainer Mirnes Bukvic war sauer auf die Schiedsrichter: „Auf unserer Seite wurden einige klare Aktionen als Stürmerfoul gewertet, auf der Gegenseite gab es nach klaren Durchbrüchen mit Fehlwurf Siebenmeter“,so der Coach.

Spielfilm: 3:3, 8:8, 10:13, 12:14 - 16:16, 18:20, 24:21, 29:25

7m: 5/4 – 5/3 - Zeitstrafen: 6 – 9

HSG Dietzenbach: Huber, Gebl; König (2), Przybilla, Groh (6), Stroh (3), Wilkens (2), Bohrmann, Raab (4), Hoffmann (2), Krauss, Baum (6/3), Metz, Seitel (mag)

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