Handball Dritte Liga

Ex-Weltmeister Zeitz nötigt Hanau Respekt ab – Rodgau freut sich auf Gelnhausen

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In Nieder-Roden hatte Christian Zeitz (links) das Nachsehen gegen Sam Hoddersen. Der Weltmeister von 2007 schied beim 24:26 aber auch verletzt aus. Am Sonntag erwartet er mit der SGN die HSG Hanau.

Die Handballer der HSG Hanau stehen bei Titelfavorit Nußloch vor einer schweren Aufgabe. HSG Rodgau Nieder-Roden hat es in Gelnhausen nicht leichter. 

Offenbach – Der Dreikampf um den zweiten Tabellenplatz in der 3. Liga Mitte der Handballer geht in die nächste Runde. Die HSG Rodgau Nieder-Roden erwartet in Gelnhausen eine hohe Auswärtshürde. Konkurrent Leutershausen tritt in Baunatal an, die SG Nußloch hat dagegen Heimrecht – gegen die wiedererstarkte HSG Hanau.

TV Gelnhausen - HSG Rodgau Nieder-Roden (Sa., 19.30 Uhr). „Das wird die nächste interessante Aufgabe. Wir freuen uns auf das Derby“, blickt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann auf die Partie in der Barbarossastadt voraus. Gelnhausen nimmt nur den zwölften Platz ein, der Rückstand auf den Achten Baunatal beträgt aber nur zwei Punkte. „Das Mittelfeld ist sehr breit“, lässt sich Redmann von der Platzierung des TVG nicht täuschen. „Gelnhausen setzt auf die Jugend, spielt einen sehr schnellen Handball. Gerade zu Hause ist die Mannschaft sehr stark“, warnt der Nieder-Rodener Trainer. Das musste auch schon Spitzenreiter TV Großwallstadt erfahren, der in Gelnhausen mit 27:29 unterlag.

HSG Rodgau Nieder-Roden: Kleinere Wehwehchen auskurieren

„Wir müssen sehen, dass wir unsere Jungs einigermaßen fit bekommen“, sagt Redmann. Michael Weidinger plangen nach zwei längeren Einsätzen muskuläre Probleme, Timo Kaiser machte unter der Woche wieder einen Schritt nach vorne. Yannick Sinnecker ist noch verletzt, ebenso wie Niklas Geck. Die angeschlagenen Johannes von der Au und Henning Schopper sollen bis zum Wochenende ihre kleineren Wehwehchen auskuriert haben. Ketil Horn spielt am Nachmittag noch mit den A-Junioren des TVG in der Pokalrunde Ost gegen den HC Erlangen und stößt anschließend zur Mannschaft. Philip Wunderlich spielt dagegen am Wochenende in der zweiten Mannschaft der Baggerseepiraten.

HSG Hanau: Christian Zeitz beim dominiert bei Gegner Nußloch

SG Nußloch - HSG Hanau (So., 17 Uhr). „Zuletzt war doch zu erkennen, wie wichtig Christian Zeitz für Nußloch ist. Seit einer Woche ist er wieder dabei“, sagt Hanaus Trainer Oliver Lücke. Der Weltmeister von 2007 hatte sich bei der 24:26-Niederlage der Baden-Württemberger in Nieder-Roden verletzt und fehlte auch beim 31:33 gegen Eintracht Baunatal. Am vergangenen Wochenende gewann Nußloch – wieder mit Zeitz im Kader – in Northeim überlegen mit 37:28. „Nußloch ist einer der Titelfavoriten, wobei der TV Großwallstadt über allem schwebt“, erklärt Lücke.

Für den Hanauer Trainer ist es vor allem spannend, in einem Spiel gegen eine Top-Mannschaft der Liga zu sehen, „wie wir uns in der vergangenen drei, vier Wochen weiterentwickelt haben.“ Personell sind keine Veränderungen zu erwarten. Bei Michael Hemmer sollte Anfang der Woche ein MRT Aufschluss über die Verletzung bringen, die den Rückraumspieler seit Wochen außer Gefecht setzt. Ein Ergebnis lag gestern aber noch nicht vor. Jan-Eric Ritter, der vergangene Woche gegen den HC Elbflorenz II (33:24) sein Comeback gab, ist wieder einen Schritt weiter. Trotz der Schwere der Aufgabe ist den Hanauern nicht bange: Nach 5:1 Punkten aus den vergangenen drei Partien fährt die HSG mit breiter Brust nach Nußloch.  

leo

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