TV Erlangen-Bruck bezwungen

HSG Hanau: Erfolg gegen Aufsteiger ein Arbeitssieg

Hanau -  Zweites Spiel, zweiter Sieg: Nach dem 27:22 (15:9)-Erfolg gegen Aufsteiger TV Erlangen-Bruck bleiben die Handballer der HSG Hanau in der 3. Liga Ost auch nach dem zweiten Spieltag noch ohne Verlustpunkt. Saisonübergreifend sind die Grimmstädter seit dem 26.

März 2017 (27:31 gegen HC Elbflorenz) und 18 Heimspielen ungeschlagen.

Hanaus Trainer Patrick Beer heftete die Begegnung unter „Arbeitssieg“, ab. „Wir sind ganz gut in das Spiel hineingekommen, mit einem sehr guten Sebastian Schermuly als Rückhalt“, sagte der HSG-Trainer. Beim 9:5 nach 18 Minuten hatten die Gastgeber erstmals mit vier Toren die Nase vorne und setzten sich bis zur Pause auf 15:9 ab.

Im Gefühl des sicheren Vorsprungs schalteten die Hanauer nach dem Seitenwechsel einen Gang zurück, die Konzentration schwand ein bisschen, das Engagement auch. Die Folge: In den ersten 13 Minuten der zweiten Hälfte gelang den Hausherren nur ein mageres Törchen, die Mittelfranken kämpften sich wieder bis auf zwei Tore heran. Torhüter Schermuly verhinderte in dieser Phase mit weiteren Paraden, dass die Hanauer ihre Sechs-Tore-Pausenführung nicht gänzlich verspielten. „Wir hatten schon in der ersten Hälfte mit der offensiven und aggressiven 4:2-Deckung der Gäste unsere Probleme. Nach der Pause haben wir dann unsere freien Chancen nicht mehr genutzt“; stellte Beer fest. Aber die Hanauer zogen rechtzeitig die Zügel wieder an, beim 18:14 in der 44. Minute war wieder alles im Lot. Zwar kam Erlangen-Bruck nochmals auf 20:17 heran, am insgesamt verdienten und letztlich klaren Sieg der HSG änderte sich aber nichts mehr.

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„Eines haben wir in diesem Spiel gelernt: Nämlich was passiert, wenn man die Partie vorzeitig abhakt“, meinte Beer, „wir haben die Punkte, darauf kam es an“. Einen sehr guten Job im Mittelblock der 6:0-Abwehr machte Patrick Pareigis als Ersatz für den verletzten Yaron Pillmann. „Dass er noch ein paar Abstimmungsprobleme hat, war klar, aber er hat einen Top-Job gemacht“, zeigte sich Beer zufrieden.

Spielfilm: 2:1 (6.), 5:3 (13.), 7:5 (15.), 9:5 (18.), 11:8 (22.), 14:8 (26.), 15:9 - 15:11 (36.), 16:12 (39.), 16:14 (43.), 18:14 (44.), 20:15 (49.), 20:17 (51.), 24:18 (55.), 27:22

Zeitstrafen: 6:7 - 7m: 4/6 - 3:5

HSG Hanau: Schermuly, Müller (für zwei 7m); Ritter (7/4), Woiwod (1), Hemmer, Gerst, Strohl (5), Marschall (1), Bergold (3), Brüggemann, Ruppert (2), Geist, Christoffel (5), Matschat (n.e.), Pareigis (3) (leo)

Rubriklistenbild: © jo

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