Ritter und Geist harmonieren prächtig 

3. Liga: Hanau zwingt Leutershausen in die Knie

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Hannes Geist (links) sorgte zusammen mit Jan-Eric Ritter für die entscheidenden Tore in der Schlussphase für die HSG Hanau gegen die SG Leutershausen.

Hanau - Mit einem hart umkämpften 26:24 (12:11)-Sieg gegen die SG Leutershausen findet die ersatzgeschwächte HSG Hanau in der 3. Handball-Liga Ost in die Erfolgsspur zurück.

„Das war die richtige Antwort auf die Niederlage gegen Groß-Bieberau. Die Jungs haben überzeugend gekämpft, ein Riesenkompliment an die ganze Mannschaft“, freute sich Hanaus Trainer Patrick Beer über den sechsten Saisonsieg.

Die Hanauer nahmen vor nur 260 Zuschauern von Beginn an den Kampf an, glichen einen 0:2- und 2:4-Rückstand jeweils aus. Nach einem 6:7-Rückstand lagen die Grimmstädter beim 9:7 (21.) erstmals mit zwei Toren in Führung, gingen auch mit einem knappen Vorsprung in die Pause. Die Partie blieb spannend, die Führung wechselte, beim 21:21 neun Minuten vor Spielende war weiterhin alles offen. Dann aber schlugen die Gastgeber entscheidend zu. Jan-Eric Ritter, der nicht nur fünf von sechs Strafwürfen verwandelte, und Hannes Geist ergänzten sich in der Schlussphase glänzend, warfen die entscheidenden Tore zum umjubelten Sieg.

„Am Anfang hatten wir einige Probleme, sind nicht so in unser Tempospiel gekommen“, erklärte Beer. Yaron Pillmann bot einen guten Defensivpart, nach vorne lief es jedoch nicht so gut. Diese Aufgabe übernahm dann erfolgreich Youngster Tarek Marschall, der mit fünf Treffern erneut überzeugte.

Leutershausen, in der vergangenen Woche noch überzeugender 26:19-Sieger gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden, langte ordentlich hin, kassierte acht Zeitstrafen und verschuldete sechs Siebenmeter. In Marschall, Ritter und auch Marc Strohl hatte Hanau aber Spieler in seinen Reihen, die immer wieder in die Tiefe gingen und oftmals nur durch Fouls zu stoppen waren. Das führte zu einigen Zeitstrafen für Leutershausen. „Wir haben die Überzahl dieses Mal gut ausgespielt“, zeigte sich Beer zufrieden. Der Hanauer Trainer hatte noch einen weiteren Grund zur Freude: „Dieses Mal hat sich keiner verletzt“, atmete er auf.

In der Tabelle verbesserte sich Hanau mit 12:8 Punkten auf den sechsten Platz. Am Samstag wartet mit dem Gastspiel bei Tabellenführer Eisenach die wohl höchste Hürde in dieser Saison.

Spielfilm: 2:2 (6.), 5:5 (11.), 6:7 (16.), 9:7 (21.), 11:9 (25.), 12:11 - 14:12 (34.), 15:14 (35.), 15:16 (39.), 16:17 (40.), 19:17 (44.), 21:21 (51.), 23:23 (56.), 25:23 (58.), 26:24

Zeitstrafen: 3:8 - 7m: 5/6 - 2/2

HSG Hanau: Schermuly, Müller; Ritter (7/5), Woiwod, Gerst (2), Strohl (5), Marschall (5), Brüggemann, Pillmann (2), Geist (4), Neumann, Christoffel (1), Pareigis (leo)

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