Unnötige Niederlage

Hanau verschläft Start in beide Hälften

Hirschberg - Mit der 24:25 (12:14)-Niederlage bei Germania Großsachsen verpassten die Handballer der HSG Hanau in der 3. Liga Ost den zweiten Auswärtssieg hintereinander und rutschten auf den fünften Tabellenplatz ab. „Schade, da war mehr drin.

Es war das Spiel der verpassten Chancen“, haderte Hanaus Trainer Patrick Beer einmal mehr mit der Chancenverwertung. Unter anderem verwarfen die Grimmstädter gleich drei Siebenmeter.

Die Hanauer verschliefen jeweils den Start in die beiden Spielhälften. Nach einem 3:6-Fehlstart im ersten Durchgang glichen die Gäste zum 7:7 aus, zur Pause aber hatte der Aufsteiger aus Baden-Württemberg wieder mit zwei Toren die Nase vorne. Und auch zu Beginn der zweiten Hälfte lief bei den Hanauern nicht viel zusammen. Vor 400 Zuschauern baute Großsachsen seine Führung mit einem 4:0-Lauf auf 18:12 aus.

Doch die Hanauer gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften sich wieder in das Spiel. „Die Jungs haben bis zum Schluss an den Sieg geglaubt“, lobte Beer. Can Adanir hielt seine Farben in der zweiten Hälfte mit einigen Glanztaten im Spiel. Hanau mühte sich redlich, verkürzte den Rückstand neun Minuten vor Spielende auf zwei Tore (19:21). In der Schlussphase nahmen die Gäste den erfolgreichsten Germania-Schützen Jan Triebskorn (neun Tore) erfolgreich in Manndeckung. Als Hannes Geist knapp zwei Minuten vor Schluss den 24:25-Anschlusstreffer erzielte, lag ein Unentschieden wieder in der Luft. Doch die Hausherren spielten clever die verbleibenden Sekunden herunter, während die Hanauer vergebens auf ein Zeitspiel hofften. „Das war aber nicht entscheidend“, meinte Beer, „sondern unsere vergebenen Torchancen.“ Erfolgreichste Torschützen der HSG gegen Großsachsen waren Kai Best (fünf Treffer) und Jannik Ruppert (4).

Nach der Osterpause geht es für den Hanauer am Sonntag, 8. April, mit einem Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg weiter.

Spielfilm: 3:2 (10.), 6:3 (13.), 7:5 (17.), 7:7 (20.), 14:11 (28.), 14:12 - 18:12 (35.), 21:16 (45.), 21:19 (51.), 25:22 (56.), 25:24

Zeitstrafen: 7:3 - 7m: 3/6 - 3/4

HSG Hanau: Schermuly, Adanir; Ritter (2/2), Ruppert (4), Strohl (1), Bergold (2), Brüggemann, Pillmann (2), Best (5/1), Reuter (1), Geist (3), Christoffel (1), Lorenz (1), Pareigis (2) (leo)

Rubriklistenbild: © dpa

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