Niederlage gegen Bruchköbel

Knappe Derbypleite für die HSG Hanau

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Harter Einsatz im Derby: Der Hanauer Marc Strohl (rechts) attackiert den Bruchköbeler Jonas Ulshöfer. Die Gäste nahmen die Punkte mit aus der Main-Kinzig-Halle.

„Bruchköbel wollte den Sieg mehr“, zeigte sich Reiner Kegelmann, Aktivenleiter des Handball-Drittligisten HSG Hanau, nach der 26:27 (10:11)-Niederlage am Freitagabend gegen die abstiegsgefährdete SG Bruchköbel enttäuscht.

Hanau – Nach dem 21:24 in Gelnhausen kassieren die Grimmstädter damit die zweite Derbyniederlage hintereinander. Dabei legten die Gastgeber vor 1100 Zuschauern mit einer 5:2-Führung gut los. „Dann aber haben wir vier freie Chancen nicht genutzt und jeweils ein Gegentor kassiert. Und dann war Bruchköbel im Spiel“, erklärte Kegelmann. Beim 8:8 glichen die Gäste, die sich nach dem zweiten Sieg gegen Hanau in der laufenden Runde wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen dürfen, zum zweiten Mal an diesem Abend aus und gingen mit dem Pausenpfiff sogar erstmals in Führung.

Die Tabelle der 3. Handball-Liga

Nach dem Wechsel zog die SGB schnell auf drei, vier Tore davon. Hanau nahm Bruchköbels Jonas Ulshöfer in Manndeckung und kämpfte sich aber nochmals heran und glich zum 23:23 aus. Noch drei weiter Male egalisierten die Hausherren einen Rückstand, auf das 26:27 aber gab es wenige Sekunden vor Spielende keine Antwort mehr. „Bei uns erreichten nur zwei Spieler Normalform, der Rest lief nebenher. So gewinnt man kein Derby“, ärgerte sich Reiner Kegelmann. (Leo)

Bilder: HSG-Handballer verlieren gegen Bruchköbel

Spielfilm: 2:0 (6.), 2:2 (9.), 5:2 (12.), 8:5 (19.), 8:8 (22.), 10:9 (27.), 10:11 - 11:14 (34.), 15:19 (44.), 18:19 (47.), 23:23 ((55.), 26:26 (59.), 26:27

Zeitstrafen: 4:4 - 7m: 5/6 - 4/5

HSG Hanau: Schermuly, Müller; Ritter (4), Woiwod (5), Hemmer (2), Gerst (1), Strohl (1), Ahouansou, Marschall, Bergold (1), Brüggemann (1), Pillmann (5), Ruppert (1), Christoffel (5/5), Lorenz, Pareigis  

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